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13 WM-Startplätze für Europa laut Windtner “Mindestmaß”

Der ÖFB-Boss verteidigt auch die Interessen kleiner Länder Der ÖFB-Boss verteidigt auch die Interessen kleiner Länder
Der UEFA-Kongress in Wien war für den ÖFB ein Schritt in die richtige Richtung. Gastgeber Leo Windtner nutzte ihn vor allem, um für einen Ausgleich zwischen den großen Nationen Europas und den kleineren zu werben. “Solidarität ist wichtig, damit die Großen und Kleinen im Fußball nicht auseinanderdriften”, betonte der ÖFB-Präsident im Gespräch mit der APA.

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Mittlerweile manifestiere sich diese Solidarität auch materiell. “Es gibt Verbesserungen in der Verteilung von der Champions League hin zur Europa League. Das ist für kleinere Nationen wichtig”, sagte Windtner. Immerhin waren österreichische Clubs seit 2005 nur einmal in der Königsklasse vertreten. 380 Millionen Euro werden bis 2018 aber auch in der Europa League jährlich ausgeschüttet – obwohl die Einnahmen daraus zuletzt nur bei 247 Millionen lagen.

Windtner erinnerte an den Wiener Kongress vor 200 Jahren: “Wir haben zwar keine neuen Grenzen gezogen, aber viele gute Positionen für den Zukunft des europäischen Fußballs eingenommen.” Um diese auch in der Fußball-Welt besser vertreten zu können, benötige Europa Allianzen mit anderen Konföderationen. Das beweist die im Mai anstehende FIFA-Wahl, in der Präsident Joseph Blatter trotz der Opposition der Europäer im Amt bestätigt werden dürfte.

Blatters Macht liegen seine Zugeständnisse an kleinere Kontinentalverbände zugrunde – etwa in punkto WM-Startplätze. Die derzeit 13 für Europa noch weiter zu beschneiden, hält Windtner nicht für möglich. “Ich gehe von 13 Startplätzen als Mindestmaß aus”, sagte der Oberösterreicher. “Das muss als Gesetz gelten, wenn man sich die sportlichen Erfolge Europas ansieht.”

UEFA-Präsident Michel Platini hatte zuletzt gar einen zusätzlichen Startplatz gefordert. Daran glaubt Windtner allerdings nur, wenn das WM-Teilnehmerfeld aufgestockt wird. “Und das ist derzeit schwer vorstellbar.” Für Nationen wie Österreich sei der Erhalt des 13. Europa-Tickets – zusätzlich zum Gastgeber – aber besonders wichtig. “Dadurch hat man sportlich eine realistische Chance”, erklärte der Verbandschef.

Zuletzt hat sich das Österreich bei der WM 1998 aus eigener Kraft für ein Großereignis qualifiziert. Die EM 2016 ebenfalls in Frankreich ist aber fest anvisiert. Am Freitag geht es in der Qualifikation als Tabellenführer nach Liechtenstein. “Das wird eine sehr schwierige Aufgabe, aber auch eine sehr wichtige”, meinte Windtner. Bei den Liechtensteinern sei Optimismus zu spüren, im ÖFB-Team aber enorme Geschlossenheit. “Und darauf vertrauen wir.”



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