Das berichteten die Verantwortlichen am Freitag in Innsbruck. In die Modernisierung wurden 55 Millionen Euro investiert.
Insgesamt wurden 26 Kilometer Streckengleise generalsaniert. Die Arbeiten umfassten Entwässerungsmaßnahmen sowie die Erneuerung von Stützmauern und Tunnelgewölbe. Für die Sicherheit in den Tunneln wurden Beleuchtungen und Orientierungshilfen installiert. Zudem wurden zwei Eisenbahnbrücken bei Ellbögen und Steinach am Brenner ausgetauscht, die neben leiseren Zugfahrten laut ÖBB “fit für die nächsten 100 Eisenbahnjahre” sind.
Auf der über den Brenner führenden Gebirgsstrecke wurden 46.000 Bahnschwellen, bis zu 130.000 Tonnen Gleisschotter und Baumaterial sowie insgesamt 57 Kilometer Schienen verarbeitet. Ab 6. August war dafür die Bahnstrecke zwischen Innsbruck und Brenner rund einen Monat komplett gesperrt. In den Monaten Juni, Juli sowie September war die Verbindung eingleisig befahrbar. Zusätzlich gab es sechs Wochenendtotalsperren jeweils von Samstag bis Montag. Die beinahe 150 Jahre alte Verbindung ist 35 Kilometer lang und überwindet auf 750 Höhenmetern Neigungen bis zu 25 Promille. (APA)