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19-Jähriger stach in Graz auf Freund ein – 20-Jähriger starb

Bluttat wegen Nichtigkeit Bluttat wegen Nichtigkeit
Ein blutiger Streit zwischen zwei Freunden hat in der Nacht auf Donnerstag mit einem Toten geendet: Die Männer im Alter von 19 und 20 Jahren hatten mit vier anderen Freunden den Abend verbracht. Dabei wurden Computerspiele gespielt. Aus noch ungeklärter Ursache krachten die beiden aneinander. Der Jüngere nahm ein Küchenmesser und stach sechs Mal auf seinen Freund ein. Der starb noch am Tatort.

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Der 19-Jährige hatte am Mittwoch fünf Freunde zu sich in seine kleine Wohnung nahe der Grazer Messe eingeladen. Man unterhielt sich und spielte auf Konsolen. Doch im Laufe des Abends entbrannte zwischen dem Gastgeber und dem 20-Jährigen ein Streit: “Da sie sich mehrheitlich in einer arabischen Sprache unterhielten, verstanden die anderen Gäste vieles nicht”, erklärte Staatsanwalt Arnulf Rumpold im APA-Gespräch. Als die beiden das erste Mal mit Händen und Füßen aufeinander losgingen, trennten sie die anderen Freunde noch.

Kurz nach Mitternacht wurde es aber wieder laut: Als der 20-Jährige schließlich zur Tür hinausging, schnappte sich der Wohnungseigentümer ein 29 Zentimeter langes Küchenmesser mit 16 Zentimeter langer Klinge und lief ihm nach. Er stach noch im Gang direkt vor der Tür auf seinen Gast ein und traf ihn einmal in die Herzregion, ergaben die ersten Ergebnisse der Obduktion. Neben den sechs Stichverletzungen wies die Leiche des jungen Opfers noch zehn Schnitte im Bereich des Kopfes und des Gesichts auf, beschrieb der Staatsanwalt.

Nachbarn, die den Lärm mitbekommen hatten, riefen die Einsatzkräfte. Als der Notarzt eintraf, gab es aber für den 20-Jährigen keine Rettung mehr. Der mutmaßliche Täter ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der Vernehmung gestand er die Stiche. Worum es in dem Streit tatsächlich ging, ist aber noch nicht geklärt. Der Verdächtige gab an, dass ihn der 20-Jährige grundlos provoziert habe. Alkohol dürfte laut Rumpold nicht im Spiel gewesen sein.



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