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:-) 35 Jahre Smiley – Mehr als nur ein Zeichen

35 Jahre nach der Erfindung gibt es sogar einen "Emoji Movie". 35 Jahre nach der Erfindung gibt es sogar einen "Emoji Movie". - © AP
Heute vor genau 35 Jahren wurde die Kommunikationswelt revolutioniert: Der Smiley erschien auf der Bildfläche der ersten Computer. Aktuell gibt es über 2000 verschiedene Emojis, Tendenz steigend.

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Informatikprofessor Scott E. Fahlman von der Universität Pittsburgh machte am 19. September 1982 in einer Mailbox-Nachricht einen Vorschlag. Er schlug seinen Kollegen die Verwendung der Zeichenfolge “Doppelpunkt, Bindestrich, Klammer” vor, um nicht ernst gemeinte Nachrichten zu kennzeichnen. Eine revolutionäre Idee, die die schriftliche Kommunikation für immer verändern würde.

Aus Smiley wird Emoji

“:-)” – drei Zeichen, wie sie einfacher nicht sein könnten – und doch verändern sie die Welt. Jeder Mensch in jeder Sprache versteht sie, es gibt keine Lücke für Missverständnisse und sie machen Nachrichten fröhlicher.

1999 erfand der Japaner Shigetaka Kurita die Emojis. Das Wort Emoji setzt sich aus dem japanischen “E” für “Bild” und dem Begriff “Moji” für “Zeichen” zusammen. Die ersten Emojis waren 176 kleinen Bildchen, die an Manga Comics angelehnt waren.

Mehr als nur ein Zeichen

Smileys sind weit mehr als nur Zeichen. Sie begleiten uns im täglichen Leben: ob in Mails, bei WhatsApp oder im Büro, wir sehen sie nahezu überall. Es gibt zur Zeit hunderte von Emojis, die jede Stimmung darstellen könne. Bis dato existieren 2623 von der offiziellen Computer-Weltsprache definierte Zeichen. Vom “Stinkefinger” übers “Einhorn” bis zum “Tänzer” ist alles dabei, es gibt die verschiedensten Gemüsesorten und sogar unterschiedliche Hautfarben. Durch Apples neue Face ID kann man nun sogar jedem Smiley und Emoji seine eigenen Gesichtszüge verleihen.

Wie bedeutend die Emojis für die heutige Kommunikation sind bemerkt man erst, wenn sie jemand “falsch” verwendet. Menschen, die nie Smileys verwenden, kommen einem etwa komisch vor. Solche, die nur Smileys verwenden und keinen Text tippen erscheien einem faul und undurchdacht. Zu viele Smileys in Textnachrichten können verstörend wirken, erwischt man die falschen Zeichen führt dies zu Verwirrung.

Scott Fahlman feiert den Geburtstag seiner Kreation mit gemischten Gefühlen: “Ich wäre lieber für meine Forschung berühmt”, sagte der 69-jährige.

In diesem Sinne: Alles Gute zum 35 Geburtstag, lieber Smiley!

 

(Red.)



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