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450.000 € Schaden: Einbrecherbande aus Kolumbien am Flughafen Wien geschnappt

Die Bande wurde am Flughafen Wien festgenommen. Die Bande wurde am Flughafen Wien festgenommen. - © APA (Symbolbild)
Eine offenbar international tätig gewesene Einbrecherbande aus Kolumbien trieb in Niederösterreich und Wien ihr Unwesen.

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Mitgliedern einer offensichtlich international tätigen kolumbianischen Bande ist in Niederösterreich das Handwerk gelegt worden. Den Beschuldigten werden je vier Wohnhaus- und Wohnungseinbrüche und ein derartiger Versuch bei Geschäftsleuten aus Asien, vorwiegend Betreibern von China-Restaurants, zur Last gelegt. Der Schaden wurde am Donnerstag mit 450.000 Euro beziffert.

Die Tatverdächtigen hatten nach Angaben des Landeskriminalamtes NÖ ihre Opfer beziehungsweise deren Lebensgewohnheiten ausspioniert und dann zugeschlagen. Die Einbrüche seien zumeist untertags verübt worden, sagte Chefinspektor Gerhard Walli. Der entscheidende Hinweis auf die Gruppe sei von einer Frau gekommen, die bemerkt hatte, dass sie von einem Auto verfolgt und beobachtet wurde.

Kolumbianische Einbrecher wohl europaweit tätig

Letztlich klickten für vier kolumbianische Staatsbürger auf dem Flughafen Wien die Handschellen. Eine 34-Jährige und drei Landsmänner (32, 36, 44) wurden festgenommen, als sie ausreisen wollten. Im Gepäck fanden sich unter anderem Silbermünzen, Rollen mit Euros, Uhren, Laptops und asiatischer Schmuck. Das Quartett wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Gegen einen weiteren mutmaßlichen Komplizen wurde EU-Haftbefehl erlassen.

Die Tatorte befanden sich in Vösendorf und Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) sowie in mehreren Wiener Bezirken. Die Beute dürfte zum überwiegenden Teil per Pakettransfers nach Kolumbien geschickt worden sein, berichteten die Ermittler.

Die Bande war vermutlich europaweit tätig, sagte der Chef des Landeskriminalamtes, Omar Haijawi-Pirchner. Ermittelt würde beziehungsweise wurde auch in Schweden, Belgien, Italien, Deutschland und in der Schweiz.

(APA, Red.)



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