Nicht erst, seit es der Alma bekanntermaßen schlecht geht,
würde eine Zusammenarbeit von Alma Genossenschaft und Rupp Privatkäserei in
vieler Hinsicht Sinn machen.
Rupp selbst hat jetzt ein Konzept entworfen,
wie so eine Kooperation aussehen könnte. Demnach könnte die
Schmelzkäseerzeugung bei Rupp in Lochau konzentriert werden, im
Bregenzerwald könnte ein Käsereife- und Vermarktungszentrum entstehen, und
die kleinstrukturierten Bauernhöfe im “Wald” sowie die dortigen Sennereien
hätten dank Abnahmegarantien weiterhin ihr Auskommen.
Der Alma-Standort
Hard hörte in diesem Szenario freilich auf zu existieren.
Das wäre der neu
entstehenden “Vermarktungsstärke” zuliebe durchaus in Kauf zu nehmen,
meinten am Freitag Experten wie Raiffeisen-Chef Karl Waltle, Agrar-Landesrat
Erich Schwärzler und der Sprecher der Wälder Sennereien, der
Schwarzenberger Bürgermeister Franz Jakob Greber.
Von Erich Ortner