Akt.:

Angeblich kein Rüffel von Fischer für Regierung

Liest Fischer Faymann die Leviten? Liest Fischer Faymann die Leviten?
Bundespräsident Heinz Fischer hat die Regierungsspitze am Mittwochabend in Sachen Flüchtlingskrise zu sich in die Hofburg geladen. Von einem Rüffel durch das Staatsoberhaupt wollte nach dem Treffen niemand sprechen. Es sei eine “ausgesprochen konstruktive Diskussion” gewesen, betonte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Korrektur melden


Dass es sich, wie im Vorfeld berichtet, um eine Art Kopfwäsche gehandelt habe, wies auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) als “mediale Ente” zurück. Es habe einen intensiven und guten Austausch über das Flüchtlingsthema gegeben, wie man es schon öfter gemacht habe, erklärte Mitterlehner beim Verlassen der Hofburg nach dem knapp zweistündigen Treffen.

Auch Faymann versuchte die medialen Wogen zu glätten: Er habe vor einiger Zeit ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten geführt und ihn gebeten, wieder einmal eine gemeinsame Diskussion abzuhalten, unterstrich der Kanzler. Er schätze an Fischer, dass dieser mit ruhiger Hand und viel Konstruktivität agiere. Es sei wichtig, dass spürbar sei, “wir sind eine Regierung”, und man nehme auch eine gemeinsame Position mit den Landeshauptleuten ein. Dementsprechend waren nicht nur Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Außenminister Sebastian Kurz, Justizminister Wolfgang Brandstetter (alle ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) in die Präsidentschaftskanzlei gekommen, sondern auch der Wiener Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) und sein Salzburger Kollege Wilfried Haslauer (ÖVP), derzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz.

Auf die Frage, ob der Bundespräsident also zufrieden mit der Performance der Regierung sei, antwortete Faymann: “Das müssen Sie ihn fragen”, ergänzte aber, “ich bin zufrieden”. “Das war ein Zeichen dafür, dass man an einem Strang zieht”, ortete auch Justizminister Brandstetter einen Schulterschluss der Regierung.

Die Regierung bemühe sich, eine rechtlich korrekte Lösung zu finden, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen, erklärte Verwaltungsgerichtshofspräsident Rudolf Thienel, der bei dem Gespräch auch dabei war. Es handle sich um schwierige Rechtsfragen.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Satire-Magazin hetzt erneut gegen Kurz
Das Satire-Magazin "Titanic" sorgte mit einem neuen Bild um Bundeskanzler Sebastian Kurz mal wieder für Aufregung. mehr »
Blümel für Balkan-Beitrittsperspektive ohne Datum
Für eine EU-Beitrittsperspektive der Westbalkan-Staaten, ohne zum jetzigen Zeitpunkt bereits ein Datum zu nennen, hat [...] mehr »
UNO-Generalsekretär besorgt über Rückkehr-Pläne für Rohingya
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat sich besorgt über Pläne für die Rückkehr von hunderttausenden [...] mehr »
Merkel will ÖVP-FPÖ-Regierung “an ihren Taten messen”
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die schwarz-blaue Regierung in Österreich an "ihren Taten" [...] mehr »
Akademikerball: Polizei erwartet höhere Gewaltbereitschaft
Anlässlich der Demonstrationen rund um den von der Wiener FPÖ kommende Woche in der Hofburg veranstalteten [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Die größten Teenieschwärme und was sie heute machen

Halle Berry ohne Slip auf dem Red Carpet

Kim Kardashians drittes Kind ist geboren: Ein Mädchen

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung