“profil” schreibt nun, dass Grasser laut Meinl Bank zwischen 2005 und 2010 insgesamt 8,405 Mio. Euro unbekannter Herkunft “über Konten des Instituts bewegt haben” soll. Die Bank habe davon 3,375 Mio. selbst an Grasser gezahlt – als “Provisionen” für den Verkauf von Zertifikaten beim Börsegang von Meinl International Power 2007. Die Meinl Bank habe das Geld auf ein Meinl-Konto des Grasser zugerechneten “Briefkastens” Silverwater angewiesen, von wo es auf das Geschäftskonto von Grassers Firma Valuecreation GmbH (ebenfalls bei der Meinl Bank) weitergeflossen sein soll.
Die Meinl Bank rechtfertigt die Anzeige laut “profil” als Vorsichtsmaßnahme, Grassers Anwalt Manfred Ainedter wirft dem Institut vor, “der Finanzmarktaufsicht dienlich zu sein”.