Akt.:

Armeniens Präsident gewann Wiederwahl

In Armenien ist Amtsinhaber Serzh Sarksyan am Montag laut Ergebnis einer Nachwahlbefragung, aus der das Staatsfernsehen zitierte, als Präsident wiedergewählt worden. Er soll demnach – wie erwartet – rund 58 Prozent der Stimmen erhalten haben. Seine sechs Konkurrenten waren weit abgeschlagen. Sein am nächsten gelegener Herausforderer, Ex-Außenminister Raffi Owanissjan, lag bei 32 Prozent.

Korrektur melden


Der Urnengang war bereits im Vorfeld kritisiert worden, da mehrere ernsthafte Oppositionsparteien wegen des ihrer Meinung nach unfairen Wahlablaufes gar nicht erst Kandidaten aufgestellt hatten. Vertreter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) hatten sich deshalb im Jänner bei einem Besuch in Armenien skeptisch über die Wahlvorbereitungen geäußert.

Bei der Präsidentschaftwahl selbst gab es nach Angaben der Wahlkommission zwar keine größeren Zwischenfälle aber dennoch Betrugsvorwürfe. Behörden gingen Vorwürfen nach, wonach Wähler bestochen und vorbereitete Stimmzettel massenhaft in Urnen gestopft worden seien, teilte die Kommission Montagabend in Eriwan mit. Menschenrechtler sprachen am Abend von mindestens 129 eingegangenen Beschwerden.

Überschattet wurde der Urnengang auch von einem Attentat auf einen Kandidaten Ende Jänner, bei dem dieser verletzt wurde. Parujr Hajrikjan, ein Außenseiter bei der Wahl, wurde bei einer Schießerei am 31. Jänner an der Schulter verletzt. Der Oppositionelle Andrias Ghukasjan befindet sich überdies seit Beginn des Wahlkampfes aus Protest gegen die Präsident Sarksyan im Hungerstreik.

Armenien mit seinen etwa 3,3 Millionen Einwohnern sieht sich in der Region weitgehend isoliert mit geschlossenen Grenzen zu seinem autoritär regierten Nachbarn Aserbaidschan, aber auch zur Türkei. Armenien und Aserbaidschan verbindet eine tiefe Feindschaft, seit Armenien mithilfe seiner Schutzmacht Russland die völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehörende Region Berg-Karabach kontrolliert. Offene Grenzen hat Armenien nur zum Iran und zu Georgien. Russland hat tausende Soldaten in Armenien stationiert. Auch wirtschaftlich hängt Eriwan am Tropf Moskaus.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Bill Skarsgård enthüllt Ursprung seines “IT”-Grinsens

/slash-Filmfestival 2017 mit “Es” im Wiener Gartenbaukino eröffnet

Robbie Williams: Ayda lernte mich an meinem Tiefpunkt kennen

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung