Das Bennettkänguru-Baby "Daisy" wird nun von Pflegerin Julia versorgt. - © APA/Zoo Schmiding
“Ich würde es nicht gerade als sehr hübsch bezeichnen, trotzdem habe ich mich sofort in das Findelkind verliebt”, sagt Julia über ihren völlig nackten, zerbrechlichen Schützling mit Riesen-Augen. Der Job der Ziehmutter ist ganz schön anstrengend: Daisy muss alle drei Stunden gefüttert werden. In einem selbst gebastelten Beutel aus Kunstfell wird das Kleine gewärmt. Wenn es mit der Flasche gefüttert wird, können Besucher – täglich um 10.30 und 15.30 Uhr – zusehen.
Kängurus verlassen schon 30 Tage nach der Befruchtung als Embryos in der Größe eines Gummibärchens den Mutterleib. Dann verbringen sie üblicherweise noch ein halbes Jahr in Mamas Beutel und werden danach sechs weitere Monate gesäugt.
(APA)