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Dutzende Tote bei Autobomben-Anschlag in Syrien

Bei einem Autobomben-Anschlag vor einer Moschee sind in Syrien Dutzende Menschen getötet worden. Die Explosion ereignete sich nach dem Freitagsgebet in dem Ort Suk Wadi Barada nordwestlich der Hauptstadt Damaskus, wie Oppositionsmedien berichteten. Über die Zahl der Opfer gab es unterschiedliche Angaben. Aktivsten in Syrien sprachen von 42 Toten und Dutzenden Verletzten.


Der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London zufolge kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Zunächst war unklar, wer hinter dem Anschlag steckt. Suk Wadi Barada wird laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte von Rebellen kontrolliert. Der Ort wird aber von der Armee umstellt.

Bei Gefechten zwischen der Armee und Rebellen kamen unterdessen östlich der Hauptstadt mehrere Dutzend Kämpfer ums Leben. Die Armee tötete nach Angaben staatlicher Medien 41 “Jihadisten”. Bei einem Angriff der Soldaten in der Nähe von Al-Otaiba seien zudem zehn weitere Aufständische verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur SANA. Unter den radikalen Islamisten seien auch Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar und dem Irak gewesen.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berichtete von einem Massenexodus in der umkämpften syrischen Provinz Aleppo. Seit Beginn neuer heftiger Kämpfe und Luftangriffe am 8. Oktober seien aus der Region Al-Safira rund 130.000 Bewohner geflohen, teilte die Organisation am Freitag in Paris mit. In fünf Tagen seien bei den Kämpfen mindestens 76 Menschen getötet und 450 weitere verletzt worden.

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