Die Türkei hat deswegen die Grenzen dicht gemacht. Nach Presseberichten warten rund 14.000 weitere Syrer an der Grenze, werden aber wegen Platzmangels in den Auffanglagern vorerst nicht ins Land gelassen. Nach der neuen Mitteilung hat sich die Zahl der Flüchtlinge seit Montag nun auf 101.834 erhöht. Die türkische Regierung versorgt die Wartenden nach eigenen Angaben mit mobilen humanitären Einsatzteams an der Grenze selbst.
Unterdessen bereitet sich Ankara laut Pressemeldungen darauf vor, wegen der anhaltenden Kämpfe in Syrien bis Mitte kommenden Jahres rund 400.000 Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Die Regierung äußerte sich nicht zu den Berichten.