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Ex-Trump Berater gibt Treffen in Moskau zu

US-Präsident Trump ist sich keiner Schuld bewusst US-Präsident Trump ist sich keiner Schuld bewusst - © APA (AFP)
Ein ehemaliger Berater aus dem Wahlkampfteam von Donald Trump hat laut Medien zugegeben, sich 2016 mit russischen Beamten getroffen zu haben. Die “New York Times” zitierte Aussagen von Carter Page, einem ehemaligen außenpolitischen Berater Trumps, vor einem Kongressausschuss. CNN sagte Page, er habe sich unter anderem mit dem russischen Vize-Regierungschef Arkadi Dworkowitsch getroffen.

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Die “New York Times” berichtete unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Person, Page habe nach einer Moskau-Reise im Juli 2016 eine E-Mail an mindestens einen Mitarbeiter des Wahlkampfteams geschickt; darin habe er die Gespräche mit russischen Regierungsbeamten, Abgeordneten und Geschäftsleuten beschrieben. Derartige Treffen bestätigte auch Page selbst der Zeitung gegenüber, gab jedoch an, er habe bloß “ein paar Leuten sehr kurz Hallo gesagt”.

In der Vergangenheit habe der ehemalige Marineoffizier und Investment-Banker solche Treffen geleugnet oder sei diesbezüglichen Fragen ausgewichen, berichtete die “New York Times”.

Anfang der Woche hatte die US-Justiz in der Russland-Affäre erste Anklagen gegen drei frühere Trump-Berater erhoben: Der frühere Wahlkampfchef Paul Manafort sowie sein Vertrauter Richard Gates waren unter Hausarrest gestellt worden, der dritte Ex-Berater George Papadopoulos hatte sich früherer Falschaussagen schuldig bekannt.

Bereits im Sommer war ein Treffen des ältesten Sohns des Präsidenten, Donald Trump Junior, mit einer russischen Anwältin während des Wahlkampfs 2016 bekannt geworden. An dem Treffen nahmen auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Manafort teil. Bereits Trumps erster Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn hatte seinen Posten wegen mutmaßlich dubioser Kontakte zum russischen Botschafter in Washington verloren.

Der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller ermittelt wegen mutmaßlich illegaler Russland-Kontakte des Wahlkampfteams des heutigen Präsidenten Trump sowie wegen mutmaßlicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. US-Geheimdienste sehen es als erwiesen an, dass Russland gezielt versucht hat, den US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps zu manipulieren.

(APA/ag.)



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