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Blühfläche statt Grauzone

Arbeiten mit Blick auf Wildblumen, Pausen an Weihern und unter Bäumen – naturnah gestaltete Firmenareale sind ein Gewinn für jedes Unternehmen und seine Mitarbeitenden, aber auch für die Tier- und Pflanzenwelt. Eine neue Broschüre zeigt wie Vorarlberger Firmen Zeichen für mehr Vielfalt und Lebensqualität im Siedlungsraum und gegen den anhaltenden Artenschwund setzen. Für alle, die diesen Beispielen folgen wollen, hat die Umweltschutzabteilung des Land für Gemeinden und Planende einen Leitfaden herausgegeben, informierte Landesrat Johannes Rauch bei einem Pressegespräch in der “Vorbildfirma” Haberkorn in Wolfurt.

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Rauch: “Ökonomie und Ökologie ergänzen sich”

“Intakte Ökosysteme erbringen eine Vielzahl wertvoller und ‘kostenloser’ Dienstleistungen, von denen die Menschheit profitiert und in höchstem Maße abhängig ist”, betonte Landesrat Rauch: “Wirtschaftsbetriebe tragen hier – als Nutzer, Bewirtschafter und wichtiger Einflussfaktor – eine große Verantwortung zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt.” Durch eine naturnah gestaltetes Außenareal ergeben sich für Betriebe aber auch klare wirtschaftliche Vorteile: ökologisch gestaltete Flächen sind meist weniger pflegeintensiv und daher eine kostengünstigere Variante als herkömmlich gestaltete Betriebsflächen. Begrünte Flachdächer (Rauch “gerne auch in Kombination mit Photovoltaikanlagen”) verlängern die Lebensdauer des Daches, puffern Extremtemperaturen ab und sorgen so für ein angenehmes Raumklima in darunterliegenden Räumen. “Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze, ganz im Gegenteil: sie ergänzen sich”, sagte Rauch.

Die Anlagekosten eines naturnahen Firmenareals mit heimischer Bepflanzung sind längerfristig gesehen günstiger – ein Beispiel: Die Gesamtkosten (Anlage und Pflege) für eine 400 m2 große Abstellfläche betragen nach zehn Jahren bei der Asphaltvariante 28.000 Euro, bei der Schottervariante 20.000 Euro.

Hildegard Breiner, Obfrau des Vorarlberger Naturschutzbundes, sprach von einer “guten Gelegenheit, mit so einem positiven und kostengünstigen Projekt die Unternehmen mit ins Boot des Naturschutzes zu holen”. Das Projekt leiste einen wichtigen Beitrag für mehr Artenvielfalt und die Entsiegelung von Flächen, so Breiner.

Leitfaden “Blühfläche statt Grauzone”

Naturnahe Firmenareale zeichnen sich durch Arten- und Strukturreichtum aus, sie bieten Lebens- und Rückzugsraum für viele Tiere und Pflanzenarten und werden so zu wichtigen Trittsteinen im baulich verdichteten Siedlungsraum. Wie vielfältig die Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden und Unternehmen sind, zeigt der Leitfaden “Grünfläche statt Grauzone”. Entlang von zehn Planungs- und Gestaltungsgrundsätzen wird bildreich und verständlich aufgezeigt, wie es gelingen kann, ökologischen und ökonomischen Nutzen zu vereinbaren und der Natur auf dem Firmenareal ganz konfliktfrei Raum zu geben. “Wir hoffen, dass die Good-Practice Beispiele und der Leitfaden weitere Unternehmen zur naturnahen Gestaltung ihres Firmenareals inspirieren”, so Landesrat Rauch.

Good-Practice Broschüren und Leitfaden sind unter www.vorarlberg.at/naturvielfalt abrufbar.

Rückfragehinweis:
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Tel.: +43 5574 511 20141
mailto:presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

+43 664 6255668
+43 664 6255667

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/16/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0155 2015-02-09/15:46



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