27. Juli 2012 14:11; Akt.: 17.08.2012 17:37

Bodrum ist das St. Tropez der Ägäis

Ein herrlicher Panoramablick auf die Bucht mit ihrem natürlichen Hafen Ein herrlicher Panoramablick auf die Bucht mit ihrem natürlichen Hafen - © VN-M.Duschek
Der türkische Badeort ist ein Nobel-Urlaubsparadies – und das kleine Fischerdorf hat seinen ureigenen Charme behalten.

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Seit im Juli 2012 die Reisewelle anrollt, docken die Charter-Flugzeuge am internationalen Flughafen Bodrum-Milas an moderne Finger an, und die Touristen werden im neuen, topschicken Ankunftsterminal empfangen. Seit den Sechzigerjahren bescheren die Urlauber Bodrum einen ständigen wirtschaftlichen Aufschwung, brachten das vergessene Fischerdorf zu neuer Hochblüte – seiner zweiten in 2500 Jahren.

Wunderschönes Panorama

Auf der vierspurigen Schnellstraße ist Bodrum in knappen 20 Minuten erreicht. Ein Stopp oberhalb des Altstadtkerns, gleich neben dem antiken Theater, gehört für Neuankömmlinge dazu: Über die Bucht mit ihrem natürlichen Hafen und dem mächtigen St.-Peter-Kastell bietet sich ein wunderschönes Panorama. Die griechische Insel Kos, keine 20 Kilometer Luftlinie entfernt, dominiert den Horizont übers türkisblaue Meer.

Die Schönheit Bodrums gründet auf ein streng gehütetes Gesetz: Alle Häuser müssen in reinem Weiß gehalten und dürfen keinesfalls höher als drei Etagen errichtet werden. So entstand aus einem Fischerdorf das Nobel-Urlaubsparadies der Türkei, ohne seinen ureigenen Charme einzubüßen. Das Prädikat „Nobel-Ort“ beweist sich spätestens im Hafen. Im Wind schaukeln Hunderte Masten. Viele Yachten sind ganz in Holz gehalten. Die Millionenwerte, die vor Anker liegen, stammen nur zum Teil aus der westlichen Welt. Während Bodrum lange als Urlaubsziel für betuchte Engländer, Holländer und Deutsche galt, laufen heute auch Touristen aus Aserbaidschan, Armenien, Georgien und Russland im Hafen des ägäischen Urlaubsortes ein.

Ein Mix für jeden Geschmack

Egal, ob Urlaubsgast aus West oder Ost. Die Provinz Mugla, zu der Bodrum und übrigens auch Marmaris und Dalaman zählen, bietet für beinahe jeden Urlaubsgeschmack einen passenden Mix: Verlässliches Badewetter ohne der drückenden Schwüle der Südtürkei, Windgarantie für Segler, ein intaktes Hinterland, viel Geschichte und eine perfekte touristische Infrastruktur.

Selbst der Ökogedanke hat hier schon Einzug gehalten: Bei einem Ausflug in die Karaova, die Schwarze Ebene, locken Weinverkostungen, die für die Region typische Mandarinenmarmelade und frische Artischocken. „Artisanal Farming“ verspricht zum Beispiel die Selia Farm (www.selia.com.tr), auf der Gutsbesitzer Haluk den Biotrend in der Türkei einläutete.

Die erste große Blüte Bodrums liegt gut 2500 Jahre zurück. Damals hieß die Stadt noch Halikarnassos, als der karische Fürst Mausolos sie mit einer fünf Kilometer langen Mauer zu einer nahezu uneinnehmbaren Festung ausbauen ließ. Sich selbst schuf der sagenumwobene Herrscher noch zu Lebzeiten ein gigantisches Grabmal. Heute erinnert der Begriff „Mausoleum“ an das 57 Meter hohe Bauwerk, das von einem Viergespann an seiner Spitze gekrönt wurde.

Was in der Antike zu den sieben Weltwundern zählte, ist heute kaum die Eintrittskarte wert: Der mächtige Tempel fiel vermutlich einem Erdbeben zum Opfer, die Reste der Quadriga britischen Archäologen. Aus dem Trümmerhaufen erbaute der Johanniterorden im 15. Jahrhundert das St.-Peter-Kastell, die mächtige Trutzburg Bodrums, zum Schutz des Abendlandes vor den Osmanen. Das Kastell gehört heute zu den wohl schönsten und besterhaltenen Kreuzritterburgen der Welt.

Restaurants und Ausgehen

Bodrum in der Saison bedeutet 24 Stunden Spektakel. An der kilometerlangen Flaniermeile reihen sich Clubs an Restaurants und Diskotheken, dazwischen die üblichen Souvenir- und Modeschuppen. Am Westende der Hafenpromenade liegt das „Küba“, eines der ersten Szene-Beisln. Hier trifft sich die lokale Highsociety zum Dinieren ebenso wie zum Tagesausklang an der schicken Open-Air-Bar. Der Tanzschuppen „Halikarnas“ wird gerade umgebaut. Dafür legt um Mitternacht der „Catamaran“ ab, eine schwimmende Tanzfläche, die weit draußen in der Bucht bis vier Uhr morgens die Boxen glühen lässt.

Auch am Festland bleibt kein Nachtschwärmer traurig: Zum Chillout im Sitzsack mit Blick aufs Kastell oder in schicken Clubs wie der Tempel-Bar: Bodrum präsentiert sich säkularisiert – nur an den Preisen alkoholischer Getränke lässt sich der islamische Hintergrund erahnen.

 

REISE-INFOS

Anreise: Fly Pegasus verbindet täglich Zürich mit Bodrum über den Istanbuler Flughafen S. Gokcen. Bei rechtzeitiger Buchung sind Schnäppchen schon um rund 250 Euro hin und retour inklusive aller Gebühren möglich (www.flypgs.com), die Flugzeit beträgt inklusive Zwischenstopp ca. sechs Stunden.
Turkish Airlines fliegen die Strecke Zürich-Bodrum via dem Istanbuler Flughafen Atatürk gleich mehrmals täglich. Das Ticket kann in der Economy-Class problemlos für ca. 300 Euro (hin und retour) gebucht werden. Türkish Airlines wurde im Vorjahr zur besten Fluglinie Europas gewählt (www.thy.com).
Weitere Infos zur Türkei sind unter www.turkinfo.at abrufbar. Österreichische Staatsbürger benötigen übrigens ein Touristenvisa, das in Form einer Briefmarke für 15 Euro am Einreiseflughafen in den Pass geklebt wird.

Hoteltipps

Die Halbinsel, in deren Süden die Stadt Bodrum sich auf zwei sichelförmigen Buchten erstreckt, verfügt über unzählige kleine Strände, mehr als 30 davon ausgezeichnet mit der „Blue Flag“, dem Symbol für intakte Umwelt. So manches Hotel konnte sich hier ansiedeln. So liegt das führende 5-Sterne-Hotel der Region, das Kempinski Barbaros Bay, mutterseelenalleine mit eigener Marina,

Sandstrand, Schwimmterrassen und einer weitläufigen Gartenanlage nur 14 Kilometer von Bodrum entfernt. Die geschmackvolle Anlage mit 173 Zimmern und fünf Restaurants verfügt über eine reizvolle Poollandschaft: Wie die Minarette einer versunkenen Moschee ragen die

Lichtkuppeln des darunter liegenden Six-Senses-SPAs aus dem Wasser. Der perfekte Kempinski-Service hat seinen

Preis: Eine Woche im DZ, inklusive Flug und Transfers, Abreise im Juni schlägt für ÜF mit ca. € 1.100,-, für HP ab € 1.500,- pro Person im Doppelzimmer zu Buche. (Preisbeispiel gesehen bei Öger Tours www.oeger.at, www.kempinski.com/bodrum)

 

 

> Hoteltipps

> Die Halbinsel, in deren Süden die Stadt Bodrum sich auf zwei

> sichelförmigen Buchten erstreckt, verfügt über unzählige kleine

> Strände, mehr als 30 davon ausgezeichnet mit der „Blue Flag“, dem

> Symbol für intakte Umwelt. So manches Hotel konnte sich hier

> ansiedeln. So liegt das führende 5-Sterne-Hotel der Region, das

> Kempinski Barbaros Bay, mutterseelenalleine mit eigener Marina,

> Sandstrand, Schwimmterrassen und einer weitläufigen Gartenanlage nur

> 14 Kilometer von Bodrum entfernt. Die geschmackvolle Anlage mit 173

> Zimmern und fünf Restaurants verfügt über eine reizvolle

> Poollandschaft: Wie die Minarette einer versunkenen Moschee ragen die

> Lichtkuppeln des darunter liegenden Six-Senses-SPAs aus dem Wasser.

> Der perfekte Kempinski-Service hat seinen

> Preis: Eine Woche im DZ, inklusive Flug und Transfers, Abreise im Juni

> schlägt für ÜF mit ca. € 1.100,-, für HP ab € 1.500,- pro Person im

> Doppelzimmer zu Buche. (Preisbeispiel gesehen bei Öger Tours

> www.oeger.at,

> www.kempinski.com/bodrum)



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