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BP und USA nehmen Hilfe bei Ölpest spärlich an

Viele Helfer müssen ausharren Viele Helfer müssen ausharren - © APA (epa)
Angesichts der gewaltigen Ölpest im Golf von Mexiko haben sich Hunderte Freiwillige für die Säuberungsarbeiten gemeldet – kommen aber nicht zum Einsatz. Der Ölkonzern BP und die US-Regierung sehen sich wachsender Kritik ausgesetzt, ausländische Hilfsangebote nicht oder nur mit Verzögerung anzunehmen und Freiwillige zu ignorieren. Ein Sprecher des Weißen Hauses wies die Vorwürfe zurück.

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Die US-Küstenwacht erklärte, bisher seien 107 Hilfsangebote aus 44 Ländern eingegangen. Sie reichten von technischer Beratung bis hin zu Spezialbooten und Schwimmbarrieren. Viele der Angebote sind allerdings mehrere Wochen alt und nur wenige wurden angenommen, wie aus Unterlagen des Außenministeriums hervorgeht. Die Mehrheit wird noch geprüft. Die niederländische Regierung bot vier Schiffe mit Ölaufsaugern an, die zusammen mehr als 22 Millionen Liter Wasser pro Tag verarbeiten können. Die US-Regierung brauchte sieben Wochen, um das Angebot anzunehmen.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, erklärte, 24 ausländische Boote seien im Katastrophengebiet im Einsatz. Er äußerte sich nicht zu dem niederländischen Hilfsangebot.

Für die Säuberungsaktion von BP haben sich mehr als 2.000 Boote registrieren lassen. Der Fischer Rocky Ditcharo aus Buras in Louisiana sagte, viele von BP angeheuerte Fischer hätten ihm gesagt, sie ankerten häufig vor der Küste, um auf Anweisungen zu warten. Offenbar habe BP viele Kapitäne nur angeheuert, um auf eine möglichst große Zahl von Helfern verweisen zu können.

Schlechte Erfahrungen machte Billy Nungesser von der Gemeinde Plaquemines Parish. Ihm legten BP und Küstenwacht eine Karte vor, auf denen die genauen Einsatzorte von 140 Ölaufsaugern verzeichnet sein sollten. Als Nungesser aber darauf drang, selbst über das Gebiet geflogen zu werden, um die Arbeiten in Augenschein zu nehmen, räumte BP schließlich ein, dass nur 31 Anlagen in Betrieb seien.



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