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Breslau als “Quintessenz von Multikulturalität”

Breslau (Wroclaw) in Polen hat feierlich sein Programm als Europäische Kulturhauptstadt 2016 begonnen. Bei einem Galakonzert am Sonntag sagte EU-Kulturkommissar Tibor Navracsics, das Kulturjahr verbinde Menschen unterschiedlichster Art. Breslau stehe für “Toleranz und Frieden, für die Werte von Respekt, Solidarität und Freiheit”.

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Bürgermeister Rafal Dutkiewicz hob das vielfältige Erbe der Stadt hervor. Mit Blick auf Tschechen, Deutsche und Polen, auf Katholiken, Protestanten und Juden, die die Stadt prägten, sagte er: “Breslau ist die Quintessenz von Multikulturalität.” Bei seinem Auftritt bekam Polens Kulturminister Piotr Glinski einige Buhrufe.

Der Minister betonte in seiner Rede: “Die polnische Demokratie ist stabil.” Die nationalkonservative polnische Regierung steht wegen mehrerer umstrittener Gesetzesreformen in der Kritik, die EU-Kommission hat ein Prüfverfahren eingeleitet.

Das niederschlesische Breslau trägt in diesem Jahr zusammen mit dem baskischen San Sebastian in Nordspanien den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Nach Angaben von Festivalleiter Krzysztof Maj sind während des Jahres mehr als 1.000 Veranstaltungen geplant.

Mit Musik, Theater, Kunst und Tanz konnten Breslauer und Besucher bei winterlich-frostigen Temperaturen schon seit Freitagabend den Start ins Kulturjahr feiern. Auf dem Bahnhof, in Einkaufszentren oder in Krankenhäusern wurden öffentliche Orte zu Festivalbühnen.

Am Sonntagnachmittag begann in vier Breslauer Stadtteilen der “Zug der Geister”. Die von dem britischen Regisseur Chris Baldwin inszenierte Performance war der Höhepunkt des Eröffnungswochenendes. Am Abend wurde der Zug mit rund 1.300 Künstlern auf dem Marktplatz erwartet. Mehrere Meter hohe Skulpturen sollten dabei die “Geister” von Innovation, Hochwasser, Wiederaufbau und multikulturellem Erbe darstellen.

Bereits am Freitag und Samstag waren zahlreiche Besucher zur Akrobatikperformance “Brennende Insel” auf eine der Oder-Inseln zwischen Altstadt und Kathedrale gekommen. Dort konnte sich das Publikum zwischen verschiedenen Szenen durch das Spektakel bewegen.

Wem es zu kalt und frostig war, der hatte die Wahl zwischen mehreren Ausstellungen, darunter auch eine bereits am Freitagabend eröffnete Präsentation des baskischen Bildhauers Eduardo Chillida. Sie symbolisiert zugleich die Brücke ins spanische San Sebastian. Die baskische Metropole will ihr Programm als Europäische Kulturhauptstadt offiziell am Mittwoch (20. Jänner) eröffnen.



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