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Bundesheer entschärfte Fliegerbombe in Piran

Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg lag in 21 Metern Tiefe Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg lag in 21 Metern Tiefe
Österreichische Entminungsspezialisten des Bundesheeres waren am Dienstag an einer riskanten Unterwasserentschärfung einer 500 Kilogramm schweren Fliegerbombe in Slowenien beteiligt. Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg lag vor der Küste Pirans in 21 Metern Tiefe am Meeresgrund, berichtete das Bundesheer.


Der Sprengsatz wurde im Hafenbecken der Stadt, rund 20 Bootsminuten vom Ufer entfernt, unschädlich gemacht und dann aus dem Wasser gehoben. Slowenien hatte um Assistenz auf Basis eines bilateralen Abkommens von 1996 angesucht. Dieses sieht die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen oder deren Verhinderung vor.

Der Entminungsdienst des Bundesheeres zählt 15 Mitarbeiter und rückt in Österreich rund dreimal am Tag aus. 2014 hat die Tauchgruppe bei 20 Einsätzen rund acht Tonnen Kriegsrelikte aus heimische Gewässern geborgen. Dieses Jahr verzeichnet der Entminungsdienst bereits mehr als 120 Einsätze.

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