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“Burglind” zog durchs Land: Hunderte Feuerwehreinsätze in Vorarlberg

Die Vorarlberger Feuerwehren wurden am Mittwoch zu über 200 Einsätzen gerufen. Hier stürzte ein Baum auf das Dach eines Hauses in Dornbirn. Die Vorarlberger Feuerwehren wurden am Mittwoch zu über 200 Einsätzen gerufen. Hier stürzte ein Baum auf das Dach eines Hauses in Dornbirn. - © VOL.AT/Rauch
Sturm Burglind hat am Mittwoch mit Windspitzen von bis zu 140 km/h Vorarlbergs Feuerwehren in Atem gehalten, in der Nacht auf Donnerstag gab es aber keine Einsätze mehr. Unter dem Strich resultierten laut Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) 315 Alarmierungen.

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Als der Sturm mit Orkanböen gegen 11.00 Uhr in Vorarlberg Einzug hielt, wurden die Feuerwehrleute im Minutentakt gerufen. Am stärksten betroffen war der Großraum Feldkirch, in dem etwa die Hälfte der Feuerwehreinsätze anfielen. Aber auch im Großraum Bregenz und im Bregenzerwald hinterließ Burglind deutliche Spuren.

Bis zu 140 km/h

In Sulzberg im Bregenzerwald kam es laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zu Windspitzen von 127 km/h, rund um den Bodensee wurden um die 100 km/h gemessen. “Wettering Vorarlberg” verzeichnete in Mellau (Bregenzerwald) auf 1.400 Meter Seehöhe sogar maximale Windstöße von über 140 km/h. In den übrigen Landesteilen lagen die Windgeschwindigkeiten bei etwa 80 km/h. Gegen 14.00 Uhr beruhigte sich der Sturmwind so plötzlich, wie er gekommen war.

Verlegte Straßen, abgerissene Oberleitung

Dabei sorgten die umgestürzten Bäume für etliche Schäden. So wurde bei der Bahnhaltestelle Feldkirch-Altenstadt die Oberleitung abgerissen, von den ÖBB wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. In Langen bei Bregenz kam es laut RFL zu einem kurzzeitigen Stromausfall. In Einzelfällen landeten abgebrochene Baumstämme auch auf Hausdächern und auf Fahrzeugen, wie Betroffene berichteten.

Weil die Straßen blockiert waren oder auch aus Sicherheitsgründen waren mehrere Verbindungen zumindest vorläufig nicht befahrbar, darunter die Langener Landesstraße (L2), die Achrainstraße (L49), die Eichenberger Straße (L11) oder auch ein Abschnitt der Feldkircher Straße (L66).

Lifte blieben oftmals zu

In den höher gelegenen Regionen Vorarlbergs wurden viele Liftanlagen und Seilbahnen aus Sicherheitsgründen gar nicht in Betrieb genommen. So blieben etwa am Arlberg 21 von 88 Bahnen geschlossen, im Skigebiet Silvretta Montafon standen schon am Vormittag 14 von 36 Anlagen still.

Dramatische Videos erreichten uns aus dem Montafon

Im Bregenzerwald war unter anderen das Skigebiet Andelsbuch-Bezau betroffen, das bei Windgeschwindigkeiten von 90 km/h geschlossen blieb.

Tirol kommt glimpflich davon

In Tirol war vor allem das Tiroler Außerfern von Burglind betroffen. Bis Mittag verzeichneten Polizei und Landeswarnzentrale keine nennenswerten “Burglind-Einsätze”. Auch etwaige Stromausfälle waren Fehlanzeige. Es kam jedoch zu einigen Seilbahn-Ausfällen. Großteils nicht in Betrieb waren etwa die Bahnen am Stubaier Gletscher, auch am Arlberg sowie in den Tourismushochburgen Sölden und Ischgl kam es zu Ausfällen. In der Skiregion Serfaus Fiss Ladis im Tiroler Oberland ging der Seilbahnbetrieb hingegen fast ausnahmslos seinen gewohnten Gang.

Am Nachmittag kam es dann im Bezirk Reutte zu einigen Einsätzen. Umgestürzte Bäume und die ein oder andere Straßensperre wurden verzeichnet, sagte eine Sprecherin des Landes der APA. Aus dem Bezirk Landeck indes, in dem ebenfalls ein Wüten des Sturms prognostiziert war, seien keine nennenswerten Einsätze gemeldet worden.

 

(APA)



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