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Capitals können in Linz ihren drittes EBEL-Finale fixieren

Iberer und die Capitals können schon in Linz alles klar machen Iberer und die Capitals können schon in Linz alles klar machen
Vor einem Monat standen die Vienna Capitals in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Tiefpunkt. Nach fünf Niederlagen in Folge waren die Wiener Tabellenletzter der “Pick Round”, als Jim Boni die Nachfolge von Tom Pokel antrat. Unter dem Meistertrainer von 2005 ging es schnell wieder aufwärts, am Dienstag (17.45 Uhr/live ServusTV) haben die Capitals nun sogar die Chance, das Finale zu erreichen.

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Die Boni-Truppe ist am Sonntag dank eines ungefährdeten 4:2-Heimsiegs gegen die Black Wings Linz in der “best of seven”-Viertelfinalserie mit 3:1 in Führung gegangen. Ein Sieg aus möglichen drei Spielen fehlt noch auf den Einzug ins Finale (ab 7. April), in dem Red Bull Salzburg wartet. Der regierende ÖEHV-Meister beendete mit einem 3:2-Erfolg nach Verlängerung die Viertelfinaleserie gegen den KAC in kürzestmöglicher Zeit mit 4:0-Siegen (“sweep”).

“Ich bin sehr glücklich, dass wir die Serie heute schon für uns entscheiden konnten”, sagte Salzburg-Coach Daniel Ratushny nach dem Aufstieg. Das klare Ergebnis spiegelt allerdings nicht wider, wie hart die Roten Bullen vom KAC gefordert worden sind. Daher lobte KAC-Coach Doug Mason trotz des Saisonendes sein Team. “Die Jungs haben hart gearbeitet und wie Löwen gekämpft. Doch immer, wenn wir etwas Gutes gemacht haben, hatte Salzburg die richtige Antwort parat. Salzburg hat seine Klasse unter Beweis gestellt und ist ein sehr würdiger Finalist”, betonte Mason.

Salzburg wartet nun auf seinen Finalgegner. Derzeit schaut es danach aus, dass Salzburg und die Caps erstmals im Finale aufeinandertreffen. Für die Wiener wäre es der dritte Finaleinzug nach 2005 (Meister) und 2013 (0:4 gegen den KAC). “Es macht Spaß, den Jungs beim Spielen zuzusehen”, erklärte Boni nach dem dritten Sieg. Das sahen auch die über 7.000 Zuschauer am Sonntagabend in Kagran so.

Salzburg-Trainer Daniel Ratushny wird am Dienstag nicht in der Linzer Eishalle sitzen, um den Finalgegner vor Ort zu analysieren. “Wir werden uns die Spiele im Video anschauen. Das wichtigste ist der Fokus darauf, wie wir spielen wollen”, erklärte der Kanadier.

Einen Tipp, wen die Salzburger im Finale ab 7. April erwarten, wollte er nicht abgeben, auch wenn die Vienna Capitals mit einer 3:1-Führung alle Trümpfe in der Hand halten. “3:1 ist eine gute Führung, aber Linz hat auch gezeigt, dass sie Comebacks machen können. Drei Spiele in Serie zu gewinnen ist möglich”, wollte er sich nicht festlegen.

Seine Spieler haben jedenfalls mehr Zeit zu regenerieren, Wehwehchen auszukurieren und sich konzentriert auf das Finale vorzubereiten. “Das Play-off ist hart, es ist gut, dass wir eine Trainingswoche haben”, sagte Ratushny, der nicht nur deshalb froh über die kurze Viertelfinalserie gegen den KAC war. “Jedes Spiel war so eng. Der KAC wurde immer stärker, sie hatten ihr bestes Spiel in Spiel vier. Wir wollten nicht in ein fünftes Spiel”, so der Bullen-Coach.



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