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Chicago glich im NHL-Finale gegen Tampa Bay auf 2:2 aus

Blackhawks glichen in der "bset-of-seven"-Serie aus Blackhawks glichen in der "bset-of-seven"-Serie aus
Die Chicago Blackhawks dürfen weiterhin von ihrem dritten Stanley-Cup-Titel in nur sechs Jahren träumen. Die “Hawks”, zuletzt bereits 2010 und 2013 Meister der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL, glichen in der Finalserie gegen Tampa Bay Lightning am Mittwoch mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg auf 2:2 aus.

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Spiel fünf der “best of seven”-Serie steigt am Samstag in Florida. Chicago war daher zu Hause bereits unter Druck gestanden, behielt aber dank Toren von Kapitän Jonathan Toews (27.) und Brandon Saad (47.) die Oberhand. Alex Killorn gelang für Tampa der zwischenzeitliche Ausgleich (32.).

Auch in der vierten Partie trennte die beiden Teams am Ende nur ein Tor. Das war im Finale seit 1968 nicht mehr der Fall. Chicago traf zudem zweimal die Stange und durch Kimmo Timmonen im Schlussdrittel die Latte. “Wir werden immer besser, je länger die Serie dauert”, erklärte Toews. “Wir sind begeistert, dass wir so zurückgekommen sind.”

Der Kapitän scheint seine Form rechtzeitig gefunden zu haben. Toews durchbrach nach Assist von Marian Hossa und Patrick Sharp aus kurzer Distanz die Torsperre, die ihn und seinen Kollegen Patrick Kane im Finale bisher heimgesucht hatte. Das Superstar-Duo der Blackhawks hatte nach starken Play-offs in den ersten drei Endspielen zusammen nur eine Vorlage geleistet.

“Es ist für uns nicht wichtig, wer die Tore schießt”, betonte Blackhawks-Coach Joel Quenneville. “Wichtig ist das Team.” Der entscheidende Treffer gelang Saad nach Assist von Kane zwischen die Schoner von Andrei Wassilewski. Der erst 20-jährige Russe musste im Lightning-Tor den verletzten Ben Bishop ersetzen.

Auf der Gegenseite avancierte Blackhawks-Goalie Corey Crawford zum Matchwinner. “Er war überragend”, lobte Quenneville seinen Schlussmann, der 24 Schüsse parierte. Den Blackhawks selbst reichten nur 19 zum Sieg. Dabei hatte Tampa die Anfangsphase dominiert. Erst im Mitteldrittel kamen auch die Hausherren auf.

In der Schlussphase drängte Tampa auf den neuerlichen Ausgleich, Crawford rettete aber mehrmals sensationell. Die Stimmung war auf ihrem Höhepunkt. Das United Center, Heimstätte der Blackhawks auf der Madison Street westlich des Stadtzentrums von Chicago, wurde seinem Spitznamen “Madhouse on Madison” vollauf gerecht.

Die Metropole am Lake Michigan befindet sich schon seit Tagen im Hockey-Fieber. Teile der Skyline erstrahlen den “Hawks” zu Ehren in Rot, darunter die Spitze des 527 m hohen Willis Tower, des höchsten Gebäudes der Stadt. Selbst der Statue von Basketball-Legende Michael Jordan vor dem United Center wurde ein Toews-Trikot übergestreift – offensichtlich aus gutem Grund.



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