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Claudia Riegler gewann Weltcup-Parallel-Slalom in Moskau

Überraschender Weltcupsieg für die 42-Jährige Überraschender Weltcupsieg für die 42-Jährige
Claudia Riegler hat am Samstag ihre lange Sieg-Durststrecke im Snowboard-Weltcup beendet. Die Parallel-Riesentorlauf-Weltmeisterin feierte in Moskau im Flutlicht-Parallel-Slalom ihren ersten Weltcupsieg seit dem 14. März 2002. Für die 41-Jährige war es der fünfte Triumph ihrer Karriere, sie distanzierte die Schweizerin Julie Zogg, die die Führung im Weltcup übernahm, im Finallauf um 0,17 Sekunden.

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Riegler ist nun die älteste Athletin, die jemals ein Snowboard-Weltcuprennen für sich entschieden hat. Es war ihr zweiter Slalom-Sieg, zudem hat sie bei zwei Cross-Bewerben sowie einem Riesentorlauf im Weltcup schon gewonnen. “Nach dem WM-Sieg war es mir ganz wichtig, auch noch ein Weltcuprennen zu gewinnen. Durch den Erfolg im Lachtal habe ich gesehen, dass dies möglich ist. Dieses große Ziel kann ich mit dem heutigen Erfolg jetzt abhaken”, freute sich die Salzburgerin.

Riegler setzte sich auf dem Weg zum Sieg gegen die Russin Jekaterina Tudegeschewa, Marion Kreiner sowie die Schweizerinnen Ladina Jenny und eben Zogg durch. “Es ist ein großartiges Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf der obersten Stufe des Siegespodests zu stehen”, sagte die siegreiche Athletin vom USC Flachgau nach ihrem 299. Rennen.

Im Weltcup hat Riegler aber keine Chance mehr. Dafür darf Kreiner weiter hoffen. Die Steirerin verlor mit Rang acht ihre Gesamtführung an Zogg. Im letzten Saisonbewerb, ebenfalls ein Parallel-Slalom, am 14. März in Winterberg ist daher große Spannung garantiert. Zogg hält bei 4.340 Punkten und nur knapp mehr als Kreiner (4.270). Kleine Chancen hat noch die Tschechin Ester Ledecka (3.840).

In der Disziplinwertung ist ebenfalls Zogg (2.550) die Gejagte. Erste Verfolgerin ist in diesem Fall die Kärntnerin Sabine Schöffmann (2.250). Zweitbeste Österreicherin wurde am Samstag Ina Meschik als Fünfte, Schöffmann belegte Platz sieben, Julia Dujmovits musste sich mit Rang zehn zufriedengeben.

Bei den Herren durfte sich Benjamin Karl als Zweiter über einen Podestplatz freuen. Der Niederösterreicher kam im Finale zu Sturz, unterlag daher dem US-Amerikaner Justin Reiter, der zuvor mit Alexander Payer und Johann Stefaner schon zwei weitere ÖSV-Fahrer besiegt hatte. Für Karl war es der erste Podiumsplatz im Weltcup seit März 2012, als er beim Riesentorlauf in La Molina Dritter geworden war. “Nach drei Jahren im Weltcup wieder einmal auf das Stockerl zu fahren, tut richtig gut”, jubelte Karl.

Er war mit neuem Material unterwegs. “Ich bin mit meiner alten Bindungsplatte, aber mit einem neuen Brett gefahren, weil mein bisheriges Rennboard auf dem Rückflug von Japan nach Europa kaputtgegangen ist”, klärte Karl auf. Für das ÖSV-Parallel-Herren-Team war es der erste Stockerplatz in der laufenden Saison. Stefaner holte mit Rang acht daneben sein bestes Weltcupergebnis, unmittelbar dahinter landeten Lukas Mathies, Anton Unterkofler und Payer. Sebastian Kislinger wurde auf der Rampe im Moskauer “Krylatskoye Sports Centre” 13.



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