7. Juni 2012 11:35; Akt.: 8.06.2012 08:20

Das Gaisbergrennen in der Stadt Salzburg

Die Teilnehmer trafen sich schon um neun Uhr vor dem Schloss Hellbrunn. Die Teilnehmer trafen sich schon um neun Uhr vor dem Schloss Hellbrunn. - © FMT-Pictures/T.A.
Vor dem Schloss Hellbrunn trafen sich Donnerstagfrüh die Teilnehmer vom Gaisbergrennen 2012 zur Fahrzeugabnahme. Das Rennen startete um 15 Uhr in der Salzburger Altstadt.

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Zahlreiche Touristen und Besucher bestaunten die Oldtimer, die sich vor dem Schloss Hellbrunn versammelten. Um 12 Uhr fuhren die Teilnehmer vom Gaisbergrennen im Konvoi zum Residenzplatz, zur offiziellen Eröffnung. Das Gaisbergrennen begann um 15 Uhr am Mozartplatz.

Zehn Jahre Gaisbergrennen

Das 10. Historische Gaisbergrennen eröffnete Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer auf dem Residenzplatz. “In diesen zehn Jahren wurde mit viel Begeisterung eine neue sympathische Marke aufgebaut”, betonte Haslauer.

Zum Zehn-Jahr-Jubiläum der Wiederbelebung des historischen Gaisbergrennens treffen wieder Motorsport-Rennwagen mit bewegter Vergangenheit aufeinander. Im September 1929 wurde das Gaisbergrennen erstmals ausgetragen. Waren einst die Rennfahrer die Stars, so sind es heute beim Gaisbergrennen für historische Automobile die Fahrzeuge selber, die im Zentrum des Interesses stehen.

“Die Neuaufnahme des Gaisbergrennens mit dem neuen Profil ist hervorragend gelungen”, sagte Haslauer, der die engagierten Leistungen des Organisationskomitees des Salzburger Ralley Clubs unter Präsident Dr. Gert Pierer hervorhob.

Promis beim Gaisbergrennen

Etwas abseits, im Garten des Cafe Tomaselli, empfing Juwelier Paul Koppenwallner mit Ehefrau Petra Freunde des Hauses und Oldtimer-Freaks zum Get2gether. Der Schweizer Edeluhrhersteller Zenith zeigte eine Auswahl seiner Zeitgeber und Zenith-Chef Alexander Seidl und Kollegin Gunda Elena Eisner präsentierten die „Christophe Colomb“ – eine Uhr im Wert von 186.000 Euro. Anstatt einer teuren Uhr kam Stiegl-Brauereichef Dieter Kiener mit seinem cremefarbenen Mercedes 300 SL. „Dieses Auto ist seit vielen Jahren im Familienbesitz und ein absoluter Traum und das schönste daran ist das „stieglrote“ Interieur.“, war Kiener begeistert und startete gemeinsam mit Beifahrer Günter Ebetshuber die edle Karosse. Sportlicher ging Skilegende Hans Knaus auf die Strecke. Er steuerte einen einsitzigen Huffaker Genie – einen Sportwagen Prototypen aus dem Jahre 1963 und erklärte:“Der Wagen ist sehr schwer zu fahren, er hat eine H-Schaltung und die Gänge sind extrem eng beinander, aber meine Frau Barbara hält die Daumen und sie weiß, dass ich den jugendlichen Leichtsinn im Motorsport abgelegt habe!“.

Hubertus von Hohenlohe nur Zuseher

Ohne eigenem Wagen kamen auch das Industriellen Ehepaar Josefine und Hubert Palfinger sen. :“Wir schauen uns das Spektakel am Rande der Rennstrecke an und unser Sohn Hubert fährt ja auch mit. Der Junior der Kranherstellerdynastie lenkte seinen knallroten Jaguar E-Type durch die engen Kurven der Salzburger Altstadt und scherzte:“Nicht als wievielter man ins Ziel kommt ist wichtig – es ist viel wichtiger, dass man mit diesen alten Autos überhaupt ins Ziel kommt!“ Diese Angst konnte Porsche Entwicklungschef Wolfgang Hatz mit Ehefrau Silke im perfekt gewarteten Porsche aus dem Porsche Museum wohl nicht teilen und auch Porsche Geschäftsführer Helmut Eggert im Porsche Speedster machte sich darüber keine Sorgen. Leider ohne Auto, aber dafür mit Kamera bewaffnet begutachtete Hubertus von Hohenlohe, die teuren Karossen aus längst vergangenen Zeiten.



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