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Dealerin erstochen: Schuldspruch wegen Mordes, Freispruch von versuchter Brandstiftung

Bregenzer muss für 20 Jahre und neun Monate hinter Gitter. Bregenzer muss für 20 Jahre und neun Monate hinter Gitter. - © Eckert
Es war keine leichte Entscheidung und die Fragen waren juristisch kompliziert. Nach zwei Stunden waren die Geschworenen dennoch so weit. Sie befanden den 35-Jährigen einstimmig des Mordes für schuldig. Als Strafe wurden 18 Jahre ausgemessen, plus offenen alten Bewährungsstrafen kommt der Mann allerdings auf 20 Jahre und neun Monate.

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Den Hinterbliebenen schuldet er Beerdigungskosten und Trauerschmerzengeld in der Höhe von über 3000 Euro. Eine Summe, die er allerdings nie bezahlen wird können. Dass der Mann den Brand in der Wohnung des Opfers gelegt hat, steht für die Geschworenen nicht fest, hier erging ein Freispruch. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Mann soll seine 65-jährige Drogendealerin mit 85 Messerstichen getötet haben.

Haller: Angeklagter voll zurechnungsfähig

Zum Abschluss des Prozesstages erläuterten die Sachverständigen Primar Reinhard Haller und Gerichtsmediziner Walter Rabl ihre Gutachten. Haller bestätigte nocheinmal, dass der Angeklagte voll zurechnungsfähig sei. Er sei keinesfalls geisteskrank, aber eine Persönlichkeitsstörung sei wahrscheinlich. Der Drogenkonsum des 35-Jährigen habe ihn flacher, stumpfer und weniger stressresistent werden lassen. Danach hielten Staatsanwältin Konstanze Manhart und Verfahrenshilfeverteidiger Martin Ulmer ihre Plädoyers. Darin plädierte die öffentliche Anklägerin, eine hohe Strafe für Mordversuch und versuchte Brandstiftung zu verhängen. Immerhin habe der Angeklagte bereits einmal ein ganz ähnliches Delikt begangen und insgesamt acht Vorstrafen. Alleine an Bewährungsstrafen sind 2 Jahre und neun Monate offen.

Gegenseite plädiert für Milde

Rechtsanwalt Martin Ulmer betonte nochmals, dass sein Mandant regelrecht „zugedröhnt“ gewesen sei. Der Angeklagte sei knapp an einer Überdosis gewesen, so Ulmer. Der 35-Jährige sei geständig, habe gesagt, was er heute noch sagen kann. Bei der Polizei habe der Mann immer wieder geweint, das sei sicher keine Show gewesen, so Ulmer.



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