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Denkmal für getötete Exekutivbeamte

Mit der Gedenkstätte auf dem Heldenplatz soll der 341 Opfer in der Zweiten Republik gedacht werden – bis Mitte 2002 soll das Mahnmal fertiggestellt sein.

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„Für die Helden der Sicherheit“, sprich alle Opfer aus der österreichischen Sicherheitsexekutive, soll nun eine würdige Gedenkstätte am Wiener Heldenplatz errichtet werden. Das kündigten Innenminister Strasser, Bürgermeister Häupl und der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll an. Bis zirka Mai 2002 soll das Denkmal neben dem Äußeren Burgtor fertiggestellt sein.

Seit Beginn der Zweiten Republik hätten 341 Angehörige der österreichischen Sicherheitsexekutive bei der Ausübung ihres Dienstes ihr Leben lassen müssen, bilanzierte Pröll. „Damit sich das Staatsgefüge aber in Sicherheit bewegen kann, ist es notwenig, sein Leben einzusetzen“, sagte er. Auch für Bürgermeister Häupl ist es eine Ehrenpflicht, nicht zuletzt aufgrund der Ereignisse in den vergangenen Tagen, zu agieren: „Es muss nicht immer etwas passieren, bevor etwas passiert.“

Insgesamt wird das Exekutivdenkmal in der Wiener Museenszenerie rund vier Millionen Schilling kosten. „Drei Millionen sind freiwillige Spenden aus Industrie und Gewerbe – ein Zeichen, dass die Sicherheit primär ein Anliegen der Bevölkerung ist, und nicht nur ein Anliegen des Innenmisteriums“, erklärte Strasser.

Betreut wird das Projekt vom Kuratorium für Sicheres Österreich (KSÖ), für die Gestaltung des Baukörpers ist der akademische Bildhauer Florian Schaumberger verantwortlich. „Die Ausrichtung der Gedenkstätte ist an den Achsen der bestehenden archektonischen Ordnung orientiert und symbolisiert mit ihrer massiven Bauweise Dauer, Ernsthafigkeit und die Haltung der Gesellschaft angesichts bestehender Gewalt“, so Strasser.

Redaktion: Martina Wolf




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