24. Mai 2011 17:58; Akt.: 23.09.2011 10:46

Der EHEC-Erreger: Symptome, Ansteckungsgefahr, Inkubationszeit

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Zahlreiche Menschen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Erreger leben vor allem im Darm von Wiederkäuern und können auch über ungewaschene und unerhitzte Lebensmittel übertragen werden.

Woran erkenne ich, dass ich an EHEC erkrankt bin?

Wässriger Durchfall ist ein erstes Alarmzeichen für eine EHEC-Infektion. Begleitet wird die Krankheit von Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kommt es zu krampfartigen Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und teilweise auch Fieber.

Wie wird der Erreger übertragen?

Der Erreger kann über den Kot von Wiederkäuern oder durch verunreinigte Lebensmittel übertragen werden. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist möglich. Ansteckungsgefahr besteht, solange die Bakterien nachgewiesen werden können.

Wie lange dauert es nach einer Ansteckung bis die Krankheit ausbricht?

Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und zehn Tagen, durchschnittlich liegt sie bei drei bis vier Tagen.

Was ist bei den aktuellen Fällen die Infektionsquelle?

Das ist noch nicht geklärt. Es gibt aber Hinweise, dass rohes Gemüse eine Rolle spielen könnte. Dies könnte auch den hohen Anteil an erkrankten Frauen erklären: Sie bereiten im Haushalt häufiger Lebensmittel zu und könnten sich dabei mit EHEC angesteckt haben.

Warum ist bei den EHEC-Erkrankungen auch von HUS-Fällen die Rede?

HUS steht für hämolytisch-urämisches Syndrom. Es ist die schwerste Komplikation der Infektion. Sie tritt derzeit bei fünf bis zehn Prozent der EHEC-Patienten auf. Dabei kann es zu Nierenversagen und Blutarmut kommen. Das kann lebensbedrohlich sein.

Wie kann ich mich am besten vor einer Ansteckung schützen?

Der EHEC-Erreger wird nicht durch Tröpfcheninfektion übertragen, sondern wird im direkten Kontakt mit Infizierten oder mit den Keimen weitergegeben. Schützen kann man sich vor allem durch regelmäßiges Händewaschen sowie die gründliche Reinigung von Gemüse und Küchenutensilien.

Was tun, falls es mich doch erwischt hat?

Betroffene sollten auf jeden Fall sofort einen Arzt aufsuchen. Außerdem sollen EHEC-Erkrankte viel trinken, um den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Hygiene ist ein Muss, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Von Selbstmedikation aus der Hausapotheke raten Experten ab. (APA)



Kommentare 1
  1. Kommentar von: derUngustl 25.05.2011 08:43
    Das hochgefährliche Darmbakterium EHEC breitet sich in Deutschland aus. Die Fachleute sind bislang ratlos. Sie vermuten, dass es an Obst und Gemüse haftet. Aber wie kommt es dahin? Als Verursacher gelten tierische Wiederkäuer - möglicherweise. Vielleicht sollten die Behörden einmal unvoreingenommen beispielsweise nach Österreich blicken. Dort gibt es wegen bestimmter Sitten orientalischer Erntehelferinnen inzwischen einen Hosenzwang auf manchen Feldern. Aus einem Grund, den man in Deutschland (noch) nicht zu kennen scheint. Und wahrscheinlich haben die deutschen Behörden auch noch nie ewas vom Fäkalien-Dschihad gehört. Aber lesen Sie selbst … im Kopp-VerlagVielleicht haben die EHEC-Infektionen ja eine völlig andere Ursache. Aber den Fäkalien-Dschihad und den Hosenzwang auf manchen ausländischen Erdbeerfeldern sollte man zumindest kennen, wenn man nach den Ursachen sucht. Saisonales Obst wie Erdbeeren könnte der EHEC-Überträger sein. Also, noch einmal ganz von vorn: Warum gibt es einen Hosenzwang auf österreichischen Erdbeerfeldern...? Etwa wegen der angeblichen Wiederkäuer, die dort zwischen den Erdbeeren grasen und alles vollsch...ßen? http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/die-grosse-angst-vor-einem-darmbakterium-ist-es-eine-kulturelle-bereicherung-.html
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