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Der Montag am Rock in Vienna 2017: Auf die Toten Hosen ist Verlass

Die Toten Hosen beim "Rock in Vienna" 2017 auf der Donauinsel. Die Toten Hosen beim "Rock in Vienna" 2017 auf der Donauinsel. - © APA
In den vergangenen Wochen wurde viel über das Line-up des Rock in Vienna 2017 diskutiert. Als zu soft, zu poppig, zu weich, empfand es der Großteil der Rocker. In den ersten Tagen traf die Kritik vielleicht zu, am Montag beherrschten dann aber Gitarren, Bass, Schlagzeug und bengalisches Feuer die Donauinsel: Mit den Toten Hosen wurde man dem Festivalnamen mehr als gerecht. Nicht nur an “Tagen wie diesen”.

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Die deutsche Punkband, die schon stolze 35 Jahre auf diversen Bühne absolviert hat, ist heuer gewissermaßen allgegenwärtig. Mit der neuen Platte “Laune der Natur” oder mit einem Wohnzimmerkonzert in Wien wusste man die Fans aufs Neue zu überzeugen. Und speziell der Gig am “Rock in Vienna” unterstrich ein weiteres Mal, dass Campino und Co kaum zu schlagen sind, wenn es mehrere Tausend Zuschauer zu überzeugen gilt.

Toten Hosen und Beatsteaks wussten zu begeistern

Wobei die Gruppe sowohl auf neue Stücke wie das Titellied oder “Wannsee” setzte wie auch Klassiker im Stile von “Pushed Again” oder “Bonnie & Clyde” (einem frisch vermählten Ehepaar gewidmet) in den Wiener Nachthimmel schleuderte. Ein enorm ausgewogener Sound war der große Pluspunkt für die Gruppe, die sich keine Blöße gab und trotz Festivalstress ihre Zeit zu nutzen wusste. Interaktion, auf Tuchfüllung mit den Anhängern? Ja, das ist immer eine sichere Bank bei den Hosen. Dementsprechend auch kein Wunder, dass die lang gedienten Fans von Beginn an mit Feuer und Fahnen die Liebe zurückgaben.

Wobei festzuhalten gilt: Auch die Berliner Beatsteaks wussten ihre Fanschar zu motivieren. Die Band, die Anfang September mit “Yours” eine Doppelplatte in die Läden bringt, war von der ersten Sekunde an auf Anschlag und gab der Menge genau jenes Futter, das scheinbar so sehnsüchtig erwartet wurde. Alte Stücke wie “Summer”, “Let Me In” oder “Hand In Hand” reichten für staubige Action im Moshpit, während neue Ware wie “40 Degrees” zwar etwas verhalten, letztlich aber durchaus wohlwollend aufgenommen wurde.

25.000 Besucher am Rock in Vienna 2017

Wer springen wollte, war aber vielleicht sogar schon zuvor nicht unzufrieden: Marteria war zwar der Paradiesvogel am Montag, gab es ansonsten durch die Bank harten Rock zu erleben. Mit seiner Mischung aus Hip-Hop, Electro und einigen punkigen Einflüssen konnte er aber überzeugen, besonders was die Animation betraf. Wo zuvor The Living End oder Clutch noch relativ viel investieren mussten um auch anzukommen, war der Rapper von Anfang an bei den Fans und brachte die Energie eins zu eins in die dicht gedrängten Reihen.

Insgesamt gab es mit rund 25.000 Fans am Abschlusstag den größten Ansturm auf das diesjährige “Rock in Vienna”. Ein Festivalfinale mit bestem Wetter und dem besten Line-up. Wobei sich das Publikum freuen darf, sind die Hosen doch weiterhin viel unterwegs in Österreich: Am 14. August in Wiesen und am 15. August in der Olympiahalle Innsbruck. Eine bessere Werbung kann man wohl kaum machen.

(APA/Red)



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