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Deutschland als Außenseiter im Eishockey-WM-Viertelfinale

Die Deutschen setzen auch auf den Heimvorteil Die Deutschen setzen auch auf den Heimvorteil - © APA (dpa)
Mit den Viertelfinalspielen geht die Eishockey-WM in Köln und Paris am Donnerstag in die entscheidende Phase. Alle Top-Nationen haben den Einzug in die K.o.-Runde geschafft, einzig klarer Außenseiter im Kampf um den Aufstieg ins Halbfinale (Samstag) ist Deutschland. Die DEB-Auswahl hat sich mit einem 4:3 nach Penaltyschießen gegen Lettland ein Duell mit Titelverteidiger Kanada gesichert.

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“Wir haben absolut nichts zu verlieren. Sie sollen einfach das Spiel gegen einen absoluten Topfavorit genießen”, gab Deutschlands Teamchef Marco Sturm seinen Spielern mit auf den Weg. Selbstvertrauen soll dem Team des WM-Gastgebers der Auftaktsieg gegen die danach unbesiegten US-Boys geben. “Man hat es auch gegen die Amis gesehen, man kann auch große Nationen schlagen”, erklärte Sturm.

Die Deutschen hoffen auf ein ähnliches Eishockey-Märchen wie bei der bisher letzten WM im eigenen Land, als 2010 erstmals seit 57 Jahren wieder der Einzug ins Halbfinale gelungen war. “Es ist jetzt nicht so, dass man nervös werden muss, nur weil es Kanada ist”, sagte der gegen Lettland überragende Torhüter Philipp Grubauer. Allerdings hat der regierende Weltmeister, der den ersten Titelhattrick seit 16 Jahren anpeilt, in der Gruppenphase stark aufgespielt.

Einen starken Eindruck hat auch die zweite Mannschaft aus Nordamerika hinterlassen. Das junge US-Team mit neun Spielern im Alter von 21 Jahren oder jünger fordert Vize-Weltmeister Finnland, der bisher noch nicht voll überzeugen konnte. In Paris treffen zunächst Russland, zuletzt dreimal in den Medaillenrängen, und Tschechien und anschließend die Schweiz und Schweden aufeinander.

Die Eidgenossen, die in der Gruppenphase Kanada die einzige Niederlage zugefügt hatten, sinnen auf Revanche für das verlorene WM-Endspiel von 2013. Die Schweden, die als stärkster Herausforderer der Kanadier gelten, haben zwar schon zwei Niederlagen kassiert, aber mit Torhüter Henrik Lundqvist (NY Rangers) und Stürmer Nicklas Bäckström (Washington Capitals) zwei Superstars aus der NHL als Verstärkung bekommen.

Bei den Fans ist die WM jedenfalls ein Renner. Zu den 56 Spielen der Gruppenphase kamen 584.827 Zuschauer, womit das Ziel von 600.000 verkauften Tickets in den ausstehenden acht Partien übertroffen wird. Das Turnier in Köln und Paris wird aller Voraussicht nach die Eishockey-WM mit den zweitmeisten Zuschauern werden. Den Rekord hält die WM 2015 in Prag und Ostrava mit 741.690 Zuschauern, die zweithöchste Marke (640.044) wurde bisher bei der WM 2014 in Minsk gezählt.

Programm WM-Viertelfinale am Donnerstag:

16.15 Uhr: USA – Finnland (Köln), Russland – Tschechien (Paris)

20.15 Uhr: Kanada – Deutschland (Köln), Schweiz – Schweden (Paris).

Halbfinale (Samstag, beide in Köln): Sieger USA/Finnland – Sieger Schweiz/Schweden, Sieger Kanada/Deutschland – Sieger Russland/Tschechien.

Finale am Sonntag (20.45) in Köln; Spiel um Platz 3 am Sonntag (16.15) in Köln

(APA/dpa)



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