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Die schöne Solaranlage ist meistens auch die wirtschaftlichere

Die Nutzung Solarenergie ist auf dem Vormarsch. Zukünftig soll auf eine ästhetisch ansprechende Gestaltung bzw. Integration verstärkt geachtet werden. Dazu sind eine Reihe von Maßnahmen geplant, die heute, (Donnerstag, 21. Juni) von Landesrat Erich Schwärzler gemeinsam mit Energiekoordinator Adi Groß, Wilhelm Schlader vom Energieinstitut und der Chefin des Vorarlberger Architekturinstituts, Marina Hämmerle, in Hard vorgestellt wurden.

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Sonnenenergie eignet sich besonders gut zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Raumheizung. Mit Photovoltaikanlagen kann der eigene Strom ökologisch produziert werden. Um einen Jahresstrombedarf für einen durchschnittlichen Haushalt zu produzieren, wird eine Photovoltaikfläche von ca. 40 bis 50 m2 benötigt. Solaranlagen sind nicht nur ökologisch sinnvoll sondern auch wirtschaftlich. “Gegenüber einer Warmwasserbereitung über eine Ölheizung im Winter und Strom im Sommer hat sich eine Solaranlage in ca. 15 Jahre bezahlt und kommt dann in die Gewinnzone. Da Solaranlagen in der Regel viel länger halten, sind sie quasi nebenbei ein gutes Geschäft”, sagte Wilhelm Schlader vom Energieinstitut.

Ambitionierte Ausbauziele

“Auf dem Weg in die Energieautonomie hat sich das Land mit den 101 enkeltauglichen Maßnahmen im Zeithorizont bis 2020 ambitionierte Ziele für den weiteren Ausbau der Sonnenenergie gesetzt. So soll bei der Solarthermie bis 2020 ein Zubau von 150.000 m2 erfolgen. Die Photovoltaikfläche soll bis 2020 um rund 400.000 m2 steigen, sich also etwa verfünffachen. Das wird Investitionen von über 200 Millionen Euro auslösen”, betonte Landesrat Schwärzler die klare Ausrichtung für die Solarenergie.

Hochwertige Gestaltung ist wichtig

Die erfreulicherweise stark zunehmende Anzahl an Solar- und Photovoltaikanlagen unterstreicht aber auch die Wichtigkeit einer sorgfältigen technischen Auslegung und hochwertigen gestalterischen Integration in die Gebäude. “Für eine gute Akzeptanz der Solarenergie ist es auch wichtig die Anlagen in hoher ästhetischer Qualität zu errichten”, sagte die Geschäftsführerin des Vorarlberger Architekturinstituts, Marina Hämmerle: “Dabei zeigt sich auch, dass eine Rücksichtnahme auf gestalterische Ansprüche in aller Regel zu keinen nennenswerten Einbußen im Ertrag führt. In den meisten Fällen unterstützt eine schöne Einbindung sogar die Gesamtwirtschaftlichkeit.”

Um Lösungen für gut gestaltete bzw. integrierte Solaranlagen zu unterstützen, sind eine Reihe von Aktivitäten geplant: – In Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Architektur Institut VAI hat das Energieinstitut Vorarlberg einen Leitfaden zur Errichtung von Solaranlagen und Photovoltaikanlagen erstellt. – Schulungs- und Informationsaktivitäten: Relevante Zielgruppen werden über Auswirkungen verschiedener Anbringungen auf den Ertrag und die Möglichkeiten der Gestaltung informiert werden. Dies richtet sich zum Beispiel an Installateure, Planer, Energieberater, Baubehörden, etc. – In der nächsten Überarbeitung der Förderrichtlinie für Solaranlagen sollen einfach handzuhabende Kriterien der Gestaltung berücksichtigt werden. – Wettbewerb Solararchitektur: Im Herbst dieses Jahres lanciert das Energieinstitut in Kooperation mit dem Vorarlberger Architektur Institut einen Ideenwettbewerb, der die Konzeption von Klein- oder Nebenbauten mit Mehrfachnutzung anregt. Gesucht werden dabei typologische Ansätze für Kleinbauten mit multiplen Funktionen: Autoabstellplatz oder Garage mit Solarertrag – bau dir deine Batterie ums Auto – Geräteschuppen, Wintergarten, Laube kombiniert mit Solarthermie oder Photovoltaik. www.vorarlberg.at/energieautonomie www.v-a-i.at www.energieinstitut.at

Rückfragehinweis:

   Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-920196
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OTS0215 2012-06-21/14:03



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