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DJ Ötzi rührt Werbetrommel für Olympia in Tirol

Platter erhält Unterstützung aus dem kulturellen Bereich Platter erhält Unterstützung aus dem kulturellen Bereich - © APA (EXPA/Groder)
17 Jahre ist es her, da warb Gerry Friedle alias DJ Ötzi in seinem Hit “Anton aus Tirol” für die “gigaschlanken Wadln” Tiroler Burschen. Am Dienstag rührte er im Rahmen einer Pressekonferenz kulturschaffender Olympia-Botschafter in Innsbruck erneut die Werbetrommel für sein Heimatland: “Olympia in Tirol – das wäre gewaltig!”

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Wenige Tage vor der am kommenden Sonntag stattfindenden Volksbefragung zu einer möglichen Bewerbung von Innsbruck/Tirol für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 haben sich nun auch verschiedene Tiroler Kulturschaffende mobilisiert und ihre Unterstützung für die Bewerbung kundgetan. Mit der Botschaft “Olympia 2026 – das kulturelle Tirol unterstützt die Bewerbung” sprachen sich neben dem Entertainer Friedle auch Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) und Johannes Reitmeier, Intendant des Tiroler Landestheaters, für das Vorhaben aus.

Große Chance für freie Kunst

Letzterer betonte, dass sich die gesamte Kulturszene Tirols Impulse von den Olympischen Spiele erwarten dürfe – nicht nur die “sogenannte Hochkultur”. Auch für die freie Kunst sehe er eine große Chance, sich “in vielfältiger Weise – auch kritisch – mit den Spielen auseinanderzusetzen.”

Stimmung zu Olympischen Spielen sei “durchwegs positiv”

Kulturlandesrätin Palfrader erklärte, dass bei einer erfolgreichen Bewerbung eine Summe von 40 Millionen Euro für das kulturelle Rahmenprogramm der Spiele vorgesehen ist. Auf die Frage, ob sich auch wirklich die gesamte Tiroler Kulturlandschaft für die Olympischen Spiele begeistern könne, meinte Palfrader, dass sie nicht pauschalisieren wolle, aber ihrer Wahrnehmung nach sei die Stimmung “durchwegs positiv”. Jedoch hatte zuletzt etwa die Innsbrucker Kulturinstitution “Treibhaus” gegen die Austragung der Spiele mobilisiert.

Friedensprojekt Olympia wieder zurück zu seinen Wurzeln bringen

Per Videobotschaft meldete sich am Dienstag auch der Innsbrucker Schauspieler Gregor Bloeb zu Wort. Die Olympischen Winterspiele in Tirol könnten das einstiege Friedensprojekt Olympia wieder zurück zu seinen Wurzeln und damit weg vom derzeitigen Status als “korrupter Schashaufen” führen.

Platter: “Motto: einfacher, herzlicher, bodenständiger”

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) betonte ebenfalls, mit den Spielen in Tirol Olympia einen “Dienst leisten” zu wollen: “Tirol ist der ideale Boden für normale Olympische Winterspiele nach unseren Regeln und unter dem Motto: einfacher, herzlicher, bodenständiger”. Vor allem für die Jugend seien die Spiele eine unverzichtbare Chance, auch in Zukunft ideale Rahmenbedingungen vorzufinden, um Tirols Ruf als “Wiege des Skisports” gerecht zu werden – für ihn gehe es daher am Sonntag um nicht weniger als “die Zukunft Tirols”.

Platter erneuerte allerdings seine Zusage, einer Austragung nur unter strikter Befolgung der von den Tirolern gestellten Bedingungen zuzustimmen: “Sollte das ÖOC auch nur eine Bedingung nicht akzeptieren, werden keine Spiele abgehalten”. Das Ergebnis der Volksbefragung werde er unterdes in jedem Fall anerkennen – “die Entscheidung von Sonntag pickt”.

(APA)



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