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EBEL-Halbfinale startet mit heimischen Klassikern

Capitals treffen im Halbfinale auf Linz Capitals treffen im Halbfinale auf Linz
Die Halbfinal-Serien der EBEL bieten ab Sonntag zwei Klassiker der jüngeren österreichischen Eishockey-Geschichte. Vor allem für Salzburg zählt nach der verlorenen Finalserie des Vorjahres nur der Titel. Der in dieser Saison schon abgeschriebene KAC will den Favoriten in die Vorschlussrunde aber mehr als Paroli bieten.

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Am Sonntag (17.45 Uhr/live ServusTV) steigt in der Salzburger Eisarena der Auftakt in der “best of seven”-Serie. Kurz davor ertönt in Linz die Sirene zwischen den heimischen Black Wings und den Vienna Capitals (17.30). Den zum vierten Mal in Folge im Halbfinale stehenden Oberösterreichern gelang erst am Freitagabend den Einzug in die Runde der besten vier.

Die größte Überraschung im Halbfinale ist der KAC. Die Klagenfurter schafften über die Qualifikationsrunde den Sprung ins Play-off. Dort eliminierten sie mit Znojmo die Nummer 3 in fünf Spielen. Die Moral bei den Rotjacken ist nun hoch. “Wir haben zum richtigen Zeitpunkt zueinander gefunden und sind als Mannschaft aufgetreten sind. Das ist der größte Grund, warum wir es ins Halbfinale geschafft haben”, meinte Oliver Setzinger.

Der Angreifer traf beim 2:1 n.V. in Znaim in Spiel fünf entscheidend und sorgte damit für Jubelstürme im Team von Head Coach Doug Mason. Der seit Anfang Oktober in Klagenfurt arbeitende Kanadier hat sein Team erfolgreich eingeschworen. Setzinger sieht den 30-fachen österreichischen Meister deshalb auch im Halbfinale mit Chancen. “Jedem ist bewusst, dass Salzburg der Favorit ist. Aber das war Znojmo auch”, meinte der Wiener.

Die Bullen aus der Mozartstadt sehen ihr Potenzial bisher noch nicht ausgeschöpft. Mit 4:1 ging die Serie gegen den VSV an Salzburg, nun soll der nächste Kärntner Traditionsclub die Überlegenheit des EBEL-Vizemeisters anerkennen. “Wir müssen auf jeden Fall besser spielen als im Viertelfinale, wir haben noch nicht das gezeigt, was wir spielen können”, forderte der gebürtige Klagenfurter Daniel Welser.

Salzburg und der KAC standen sich im Play-off zwischen 2008 und 2012 viermal gegenüber, wobei jeder Verein je zweimal den Aufstieg schaffte. Drei Serien gingen über die volle Distanz, beim jüngsten Vergleich im Viertelfinale 2011/12 setzte sich der KAC mit 4:2 durch. Hitzig ging es des öfteren her. Salzburgs Coach Daniel Ratushny wollte die Vergangenheit aber ruhen lassen: “Ich versuche, diese Emotionen von der Mannschaft fernzuhalten, Emotion gewinnt keine Spiele.”

Ein Klassiker wartet auch im Duell der Black Wings mit den Capitals. In Erinnerung geblieben ist vor allem die Halbfinalserie 2009/10, als die Stahlstädter aus einem 0:3 noch ein 4:3 machten. Das Viertelfinale 2011/12 ging ebenfalls mit 4:3 an die Linzer. Die Mannschaft von Rob Daum hat auch in dieser Saison fünf von sechs Duelle mit den Wienern für sich entschieden. Doch das ist für die Capitals Schnee von gestern.

Das Trainer-Gespann der “Caps” saß beim 4:3 der Black Wings gegen Bozen am Freitag auf der Tribüne. Head Coach Jim Boni sah dabei, dass Linz-Goalie Mike Ouzas aufgrund einer Knieprellung früh vom Eis musste. Thomas Dechel könnte den Kanadier auch am Sonntag vertreten.

Boni wähnt Linz dennoch in der Favoritenrolle. “Sie haben einen Kern, der schon über längere Zeit zusammenspielt und mit Kozek und Lebler zwei extrem gefährliche Stürmer”, sagte der ehemalige Coach der Oberösterreicher. Die zwei Tage längere Pause für die Capitals sah Boni nicht als Vorteil. Entscheidend werde sein, welches Team den Aufstieg mehr wolle, so der Italo-Kanadier. “Kleinigkeiten werden entscheiden. Wir wollen hart und körperbetont spielen, müssen aber die Strafbank meiden”, meinte Boni.

Die jeweils zweiten Spiele der Serien gehen am Dienstag mit vertauschtem Heimrecht in Szene, nächste Termine sind Donnerstag und Sonntag. Spätestens abgeschlossen wird das Halbfinale am Osterwochenende.



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