Zwei Menschen wurden verletzt - © APA (Hochmuth) Die Schüsse fielen nach einer Geschäftsbesprechung im zweiten Stock eines Bürogebäudes in der Weihburggasse 14. Zu der Besprechung waren gegen 16.00 Uhr vier Männer, vermutlich Iraner oder Österreicher iranischer Abstammung, zusammengekommen. Gegen 17.00 Uhr zog einer von ihnen eine Schusswaffe und feuerte mehrmals auf die anderen. Ein 1935 geborener Mann starb, zwei weitere wurden schwerst verletzt. In dem Büro, aber in einem anderen Raum, befand sich auch eine Frau. Sie war wohlauf.
Einer der beiden – er ist vermutlich 1953 geboren – bekam einen Durchschuss des Brustkorbs und zumindest zwei weitere Wunden ab. Er war zwar laut ÖAMTC-Notarzt Reinhard Malzer zunächst ansprechbar, sein Zustand dürfte aber äußerst kritisch sein. Ein weiterer Mann wurde im Bereich der Schulter getroffen. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 9 landete zweimal auf dem Stephansplatz und flog die beiden ins Wilhelminenspital bzw. ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus.
Der den Ermittlern namentlich bekannte Täter ließ die Waffe in dem Büro liegen und flüchtete. Nach ihm löste die Polizei eine Großfahndung aus. Bei dem Unternehmen soll es sich um eine arabische Import-Export-Firma handeln.
Laut Polizeisprecherin Iris Seper kam der Mann gegen 22.30 Uhr in eine Polizeiinspektion in Rudolfsheim-Fünfhaus und ließ sich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 70-jährigen Iraner oder Österreicher iranischer Abstammung.
Die Polizei hatte nach der Bluttat mit einer Großfahndung begonnen. Der 70-Jährige war den Ermittlern namentlich bekannt. Aus kriminaltaktischen Überlegungen wurde die Öffentlichkeit aber nicht informiert. Der Mann soll nach einer Geschäftsbesprechung in der Weihburggasse 14 einen 1935 geborenen Österreicher iranischer Herkunft erschossen und zwei weitere 57- bzw. 66-jährige Männer lebensgefährlich oder schwerst verletzt haben.
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