Schöne Strände, schöne Menschen, schöne Häuser – doch die Cote d´Azur kann mehr. Viel mehr sogar. Wer sich ein paar Kilometer ins Hinterland wagt, erlebt romantische Dörfer in einer einzigartigen Landschaft. Im Süden das Meer, im Norden die schneebedeckten Berggipfel. Und das alles nicht einmal 1 ½ Stunden von unserem schönen, aber doch oft sehr grauen Wien entfernt.
Also – ab in den Billigflieger und auf nach Nizza. Perfekt gelegen zwischen Cannes und Monaco, und daher der ideale Ausgangspunkt für alle Ausflüge entlang der Küste oder ins Landesinnere. Wer hier sein Quartier aufschlagen will, der tut das am Besten im Hotel Villa Rivoli Hotel Villa Rivoli (Zimmer ab 27 Euro pro Person). 15 Minuten Fußmarsch vom Zentrum entfernt liegt diese wunderschöne, gerade erst renovierte Altstadtvilla. Geführt von der Deutschen Barbara Kimmig, die jedes der 24 Zimmer individuell gestaltet hat. Viele davon mit kleinem Balkon, auf dem man abends wunderbar das eine oder andere Glas französischen Rotwein genießen kann. Und auch wenn die Betten noch so bequem sind: sobald am Morgen die ersten Sonnenstrahlen durch die Balkontür blinzeln sollte man zum Frühstück; und nach ein paar Croissants mit Cafe so schnell als möglich in die City. Denn es gibt unglaublich viel zu entdecken.
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Das Herzstück in Nizza ist die kilometerlange Strandpromenade – die Promenade des Anglais – wo sich schon frühmorgens Jogger, Inlineskater, Radfahrer, Liebespärchen und Touristen tummeln. Man schlendert also am Meer entlang Richtung Altstadt und dort dann weiter durch die engen Gässchen Richtung Butte du Château – dem etwa 100 Meter hohen Burghügel, auf dem sich heute eine riesige Parkanlage befindet. Wer die gewundenen Wege hinaufmarschiert, vorbei an Wasserfällen und spielenden Kindern, wird alle paar Minuten mit einem neuen, fantastischen Blick auf Nizza belohnt. Mal auf den endlosen Strand, mal auf den Yachthafen, und dann wieder hinaus aufs offene Meer, wo weiße Segelschiffe Richtung Horizont ziehen.
Nach einer Noutella -Crepes in einem der kleinen Cafes geht’s weiter mit dem Doppeldecker-Sightseeing-Bus. Typisch touristisch, aber die beste Chance um in 1 ½ Stunden einen ersten Überblick über die ganze Stadt zu bekommen. Vorbei an den Luxus-Villen, am Hafen, in die äußeren Stadtviertel, zurück durch die City und wieder bis zur Promenade des Anglais. Mit einem Strandspaziergang, einem Abendessen in der Altstadt und einem Cocktail in einem der vielen Pubs klingt der Tag perfekt aus.
Am nächsten Morgen wird’s dann Zeit für den Mietwagen – den man am besten schon zu Hause gebucht hat, z. B. über www.mietwagenmarkt.de. Ein Online-Preisvergleich von allen Anbietern in allen Teilen der Welt. Und dann heißt es: Sonnenbrille aufsetzen, Fenster runter, Radio aufdrehen und eine Runde drehen auf der Strandpromenade. Das ist Urlaubsfeeling pur! Drei Touren an der Cote d´Azur sind schwer zu empfehlen und mit dem Mietwagen locker an je einem Tag zu schaffen:
Tour 1: von Nizza die Küstenstraße Richtung Osten nach Monaco. Am besten an der nächsten Tankstelle eine große Straßenkarte kaufen, damit man sich garantiert nicht auf die kostenpflichtige Autobahn verirrt, sondern immer auf der Meeres-nächsten Straße bleibt.
Einen Pflicht-Stopp muss man in Eze einlegen, ein malerisches, autofreies Dorf - das sich 427 Meter steil über dem Meer an einen Felsen schmiegt. Wer ganz hinauf will auf den Gipfel, der muss zwar fünf Euro Eintritt für den Jardin Exotique investieren, wird dafür aber mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Sobald man sich dort wieder losgerissen hat, geht’s an Traumvillen vorbei nach Monaco. Und dort verbringt man den Rest des Tages ohnehin nur mehr mit Staunen. Über den einzigartigen Charme dieses Zwergen- Staates, dem nicht einmal die grässlichen Hochhäuser etwas anhaben können. Spätestens wenn man vor dem Casino steht und die Bentleys, Ferraris und Lamborghinis vorfahren, fühlt man sich wie in einer anderen Welt.
Tour 2: von Nizza nach Cannes, und dann weiter ins Landesinnere. Startpunkt ist die Promenade des Anglais, einfach immer die Küste entlang, übers Cap d´Antibes bis nach Cannes. Dort heißt die Strandpromenade La Croisette und ist mindestens genauso schön wie in Nizza. Die „Reich und Schön“ –Dichte in den Cafes und Restaurants ist allerdings noch deutlich höher. Nach einem Stadt- und Strandbummel geht’s weiter in die Parfumhochburg Grasse im Landesinneren, das manch einer vielleicht aus dem Bestseller „Das Parfum“ kennt. Über enge Gebirgsstraße erklimmt man das nächste Ziel Gourdon, eine entzückend, winzige Ortschaft mitten in der Einöde. Wieder mit einem fantastischen Blick Richtung Meer. Durch wilde Schluchten, vorbei an einem gigantischen Wasserfall führt der Weg zurück über Vence, St. Paul de Vence und Cagnes sur Mer bis nach Nizza.
Tour 3: von Nizza geht’s wieder nach Cannes, aber diesmal weiter Richtung Westen bis nach St. Tropez. Auch hier sollte man auf jeden Fall die Autobahn meiden und stattdessen immer an der Küste entlang fahren. Somit kann man auch das gigantische Massif De l´Esterel nicht verpassen. Man kommt nämlich direkt vorbei an den roten Felsen, die weit ins türkisfarbene Meer hineinragen. Nach unzähligen Fotomotiv-Stopps hat man es dann hoffentlich doch bis nach St. Tropez geschafft. Das ehemalige Fischerdorf, das heute alle Klischees der Cote d´Azur erfüllt. Ein Hafen voller Luxusyachten, schicke Restaurants, Cafes und Clubs und überall gesalzene Preise. Aber die nimmt man gerne in Kauf, um den Charme und Flair dieses Plätzchens zu erleben.
Und wenn dann am nächsten Tag der Flieger zurück nach Wien geht weiß man eines ganz genau: das war nicht der letzte Urlaub an der Cote d´Azur.
Alle Infos zur Cote d´Azur unter www.guideriviera.com oder www.franceguide.com. Für weitere Anfragen und Prospektbestellungen: Mail an Frankreich-Tourismus in Österreich unter info.at@franceguide.com oder unter der Nummer 0900 25 00 15 (0,68 €/Min).
Diashow: Cote d´Azur Impressionen 