Die Herkunft des hauchzarten und deliziösen Wiener Apfelstrudels ist ebensowenig bekannt wie seine Abkömmlinge - der deftige burgenländische Bohnenstrudel, die raffinierten Kraut- und Fleischstrudel, der üppige Milchrahmstrudel und viele mehr. Ihre gemeinsame Heimat ist die Türkei, von wo aus ihre Vorformen - die türkischen Pasteten - mit den Janitscharen des Osmanischen Reichs nach der Eroberung von Byzanz 1453 über den Balkan bis Wien marschierten. Und was dann die Wiener daraus machten, gilt bis heute international als unvergleichliche Spezialität.
Das Rezept
Zutaten (für 10 - 12 Personen) für den Teig:
25 dag Weizenmehl glatt (Typ 700)1 Prise Salz2 Eier1/10l lauwarmes Wasser1 EL Öl Butterbrösel10 dag Semmelbrösel2 EL ButterButter in der Pfanne erhitzen, die Semmelbrösel beimengen und goldbraun rösten.
Zimtzucker:
14 dag Feinkristallzucker1 dag ZimtFülle:ButterbröselZimtzucker17 dag RosinenDie Zutaten für den Strudelteig so lange kneten, bis sich der Teig von den Händen und vom Tisch löst. Den Teig zu einer Kugel formen, mit ÖI bestreichen und 20 bis 30 Minuten rasten lassen. Anschließend auf einem bemehlten Tuch rechteckig ausrollen, mit den Handrücken hauchdünn ausziehen und mit Butter bestreichen.
Die Zutaten für die Fülle gut vermengen. Den ausgezogenen Teig mit der Fülle belegen, dicke Ränder wegschneiden und mit dem Tuch vorsichtig einrollen. Den Strudel auf ein mit Butter bestrichenes Backblech rollen und bei ca. 190 Grad goldbraun backen.
Tipp: Den Strudel nach dem Backen sofort mit heißer Butter bestreichen.