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Mattersburg verschob Meisterfeier von RB Salzburg

Noch ist Salzburg nicht durch. Am Samstag mussten sich enttäuschende “Bullen” in Mattersburg mit 1:2 geschlagen geben und ihre Meisterfeier verschieben. Das Abstiegsgespenst etwas verscheucht hat Rapid mit einem 4:0 gegen den WAC. Allerdings beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Ried nur sechs Punkte, denn die Innviertler bezwangen die Admira 1:0. Sturm mühte sich gegen St. Pölten zu einem 3:2.

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Enttäuschende Salzburger mussten sich in Mattersburg mit 1:2 geschlagen. Die “Bullen” müssen nun zumindest bis zum Sonntag auf die Entscheidung im Titelrennen warten. Die Austria kann dann mit einem vollen Erfolg bis auf zehn Zähler an den Tabellenführer herankommen – und damit auch noch eine Mini-Titelchance wahren. Selbst bei einem Unentschieden der “Veilchen” wäre die Entscheidung auf die 33. Runde vertagt.

Mattersburg startete selbstbewusst, sorgte mit bissigem Spiel dafür, dass die spielerische Note Salzburgs vorerst nicht zu Chancen führte. Richtig gut ging das aber nur etwas mehr als neun Minuten. Da war Goalie Markus Kuster bei einem Schuss von Takumi Minamino zwar noch zur Stelle, den Abpraller verwertete Wanderson aus schrägem Winkel aber zur frühen Führung. Eine Viertelstunde danach köpfelte Routinier Stefan Maierhofer auf der Gegenseite zum Ausgleich ein.

Kurz nach der Pause rächte sich die Harmlosigkeit des optisch überlegenen Ligakrösus’, Atanga netzte nach einem misslungenen Klärungsversuch von Andre Wisdom unbedrängt. Die Gäste vernahmen den Weckruf, blieb aber in Summe zu unkonzentriert.

Der SK Sturm hat im Dreikampf um die Europa-League-Startplätze wieder angeschrieben. Nach zuletzt zwei Niederlage in Serie siegten die Grazer am Samstag gegen Abstiegskandidat St. Pölten mit 3:2. Schon nach fünf Minuten lag Sturm nach Toren von Stefan Hierländer (4.) und Deni Alar (5./16. Saisontor) mit 2:0 voran, musste aber bis zum Ende um den fünften Heimsieg im Frühjahr zittern. Daniel Schütz (30.) brachte St. Pölten heran, auch nach dem 3:1 durch Marc Andre Schmerböck (57.) konnten die Gäste noch einmal durch Daniel Petrovic (61.) verkürzen. St. Pölten rannte danach erfolglos an.

Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich fand Doumbouya in der 78. Minute vor, der wenige Meter vor Sturms Tor einen Schritt zu spät kam. St. Pölten ist nun vier Spiele sieglos und hat drei davon verloren.

Nur noch einen Punkt hinter den Niederösterreichern liegt die SV Ried. Die Oberösterreicher haben den Klassenherhalt damit wieder in der eigenen Hand. Das Tabellenschlusslicht feierte am Samstag dank eines Tausendguldenschusses von Thomas Fröschl einen 1:0-Heimsieg gegen die Admira und liegt vier Runden vor Schluss nur noch einen Zähler hinter St. Pölten. Joker Fröschl glänzte mit seinem ersten Saisontor: Neun Minuten nach seiner Einwechslung zog der Stürmer rund 35 Meter vor dem Tor in Bedrängnis ab und der Ball senkte sich hinter Admira-Schlussmann Andreas Leitner zum verdienten Sieg ins Tor.

In Hälfte eins hatte Ried ein Chancen-Übergewicht, erst gegen Ende fand auch die Admira Einschussmöglichkeiten vor. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit rettete Ried-Verteidiger Nico Antonitsch gegen Christoph Monschein vermeintlich auf der Linie (45.+2), der Schiedsrichter gab den regulären Treffer nicht.

Nach Seitenwechsel intensivierte Ried die Offensivbemühungen, um die so dringend benötigten drei Punkte zu holen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Monschein die große Chance auf die Admira-Führung vergab (57.). Fröschl machte es zehn Minuten später auf der anderen Seite besser. In der Endphase tauchte Monschein zwei weitere Male gefährlich vor dem Ried-Tor auf. Zunächst blockte Hart seinen Schuss ab, in der 94. Minute parierte Gebauer und hielt den dritten Sieg in den jüngsten vier Heimspielen fest.

Zurückgemeldet hat sich Rekordmeister Rapid – und zwar mit einem 4:0-Heimsieg gegen einen schwachen WAC. Nach zwei Niederlagen in Folge sorgte Giorgi Kvilitaia mit einem Doppelpack (8., 11.) für die frühe Vorentscheidung, auch Joelinton (63.) und Stefan Schwab (90.) trafen. Das Abstiegsthema ist für Rapid damit zwar nicht definitiv abgehakt, der Klassenerhalt aber sehr nahe. Nach dem erst zweiten Sieg im Frühjahr liegt Rapid vier Runden vor Saisonende sechs Punkte vor Schlusslicht Ried bzw. fünf vor St. Pölten.

Die Entscheidung von Rapid-Coach Goran Djuricin, auf zwei echte Spitzen zu setzen, machte sich prompt bezahlt. Kvilitaia, unter Djuricin in der Bundesliga bisher stets in der Jokerrolle, war zweimal just nach Assist von Jelic zur Stelle, profitierte dabei aber auch jeweils von schlechtem Abwehrverhalten der Gäste.

(APA)



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