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Es grünt so grün – Kein Schnee, keine Rennen

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Quer durch fast alle Wintersportarten, die vom Schnee abhängig sind, hat es in diesem Winter auf Weltcup-Niveau bereits Absagen gegeben. Zum einen aus Mangel an der weißen Pracht, zum anderen aufgrund der Warmwetterprognosen. Den Skispringern funkte der Wind dazwischen. Nicht für alle ausgefallenen Rennen gibt es schon Ersatzorte. Besonders betroffen sind die Nordischen Kombinierer.

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Im alpinen Skilager musten nach den Slaloms in Levi (Finnland) auch die Slaloms in Zagreb (jeweils Damen und Herren) sowie die Damen-Speedrennen in St. Anton gestrichen werden. Der Damen-Slalom von Levi wurde bereits in Aspen nachgetragen, für Zagreb springt Santa Caterina (5./6.1.) und für St. Anton der Salzburger Ort Zauchensee (9./10.1.) ein. Da eine Abfahrt von ganz oben in Zauchensee aufgrund der Schneesituation nicht möglich ist, erlebt die Sprintabfahrt ein Comeback. Einzig für den Levi-Slalom der Herren hat sich noch kein Ersatzort gefunden.

Der Weltcup-Auftakt der Skispringer im November in Klingenthal konnte nur dank modernen Technik in Szene gehen, in einer – vereinfacht gesagt – riesigen Eistruhe (“snowfactory”-Maschine) wurde Schnee produziert. Fast machten dann warmer, stürmischer Wind und Dauerregen den Bemühungen einen Strich durch die Rechnung. Wegen starken Windes keine Bewerbe gab es danach in Ruka bei Kuusamo (Finnland). Anfang Dezember wurden die Weltcupbewerbe in Lillehammer wegen der Windsituation vom großen Bakken auf die Normalschanze verlegt.

Die Nordischen Kombinierer reisten bisher in dieser Saison umsonst nach Ruka bei Kuusamo, in Lillehammer mussten sie nachher einmal wie die Spezialspringer auf die Normalschanze ausweichen. Die Bewerbe in Ramsau am 19. und 20. Dezember gingen dank einer zustande gebrachten 2,5 km langen Langlaufspur planmäßig in Szene.

Die Weihnachtspause der Athleten droht sich nun aber auf mehrere Wochen zu verlängern, da die Bewerbe auf deutschem Boden in Klingenthal (2./3.1.) und Schonach (9./10.1.) wegen Schneemangels und aufgrund ungünstiger Warmwetterprognosen nicht durchgeführt werden können. Der in Kuusamo ausgefallene Einzelbewerb wird am 9. Februar in Trondheim nachgeholt, für alles andere gibt es noch keine Ersatzorte. Jedoch wird derzeit geprüft, ob die Schonach-Bewerbe als Weltcupfinale am 5. und 6. März möglich sind.

Die Langläufer kamen bisher noch ohne Absagen durch. Die gefährdet gewesene Austragung der Tour-de-Ski-Bewerbe in Oberstdorf ist gesichert, aufgrund der prekären Schneelage musste das Programm allerdings geändert werden. Die Sprints in der klassischen Technik (1,2 km) sind nun schon am 5. Jänner geplant. Und anstatt der Skiathlons kommen am 6. Jänner Klassik-Massenstartrennen (10 bzw. 15 km) zur Austragung.

Im Biathlon wurden die in Oberhof wegen Schneemangels abgesagten Weltcupbewerbe (7.-10.1.) nach Ruhpolding verlegt. Dort finden damit zwei Weltcup-Wochenenden statt, zusätzlich zum ursprünglich geplanten vom 13. bis 17. Jänner gehen in Bayern davor vom 8. bis 10. Jänner Sprint, Verfolgung und Massenstart über die Bühne.

Im Snowboard konnte in Cortina d’Ampezzo am Wochenende vor Weihnachten wegen Schneemangels kein – wegen der Bauten sehr aufwendiger – Cross-Bewerb ausgerichtet werden, stattdessen fand ein Nacht-Parallel-Slalom statt. Gestrichen wurden die im Februar geplanten Weltcupslaloms für Damen und Herren am Jauerling, in diesem Fall aber aus finanziellen Gründen. Schwierige organisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen waren übrigens auch der Grund dafür, dass der Parallelslalom des alpinen Ski-Weltcups am Neujahrstag in München (bereits im Oktober) aus dem Programm genommen wurde.

Fehlender Schnee zwang auch die Organisatoren des Ski-Cross-Weltcups am 9. und 10. Jänner in Mals/Watles in Südtirol zum w.o. Womit die ersten Bewerbe nach der Weihnachtspause erst eine Woche später in La Plagne (FRA) in Szene gehen sollen. “Keine Rennen” heißt es auch für die Ski-Freestyler (Moguls/Buckelpiste, Aerials/Springen) Mitte Jänner in Lake Placid. Grund sind in den USA ebenfalls Schneemangel und warme Temperaturen an der US-Ostküste.



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