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EU erwartet in diesem Jahr Rekord-Flüchtlingszahlen

Der Trend Richtung Europa hält an Der Trend Richtung Europa hält an
Die EU muss in diesem Jahr nach Angaben des obersten Grenzschützers der Union mit einer Rekordzahl von Flüchtlingen rechnen. Schlepperbanden nutzten das Chaos in Afrika und dem Nahen Osten immer aggressiver aus, um Menschen über das Mittelmeer zu bringen, sagte der Direktor der Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, in einem am Dienstag veröffentlichten Reuters-Interview.

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Vor allem der Verfall der staatlichen Ordnung in Libyen schaffe eine ideale Umgebung für Schlepper, warnte Leggeri. Aus dem nordafrikanischen Land würden dann Flüchtlinge aus Afrika und der arabischen Welt mit Booten in Richtung EU geschickt. Auf die Frage, ob es 2015 einen weiteren Anstieg bei der Schleuserei geben werde, sagte Leggeri: “Ja, wenn der derzeitige Trend anhält.”

2014 wurden etwa 300.000 illegale Grenzübertritte in die EU registriert. Nach UN-Angaben kamen dabei etwa 218.000 Menschen über das Mittelmeer. Dabei sollen rund 3300 Flüchtlinge ums Leben gekommen seien. Leggeri betonte, dass der EU-Einsatz “Triton”, der eigentlich nur bis Ende Jänner laufen sollte, über das ganze Jahr fortgesetzt werde. Man habe bereits 9000 Menschen aus Seenot gerettet. Die Internationale Organisation für Migration teilte mit, allein seit dem vergangenen Freitag seien rund 3800 Flüchtlinge gerettet worden.

Bis November 2014 hatte Italien im Rahmen seines Einsatzes “Mare Nostrum” bis weit über die italienische Seegrenze hinaus patrouilliert und mehr als 100.000 Flüchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten gerettet. Dieser Einsatz wurde beendet, nachdem mehrere EU-Staaten kritisiert hatten, er biete Schlepperbanden einen Anreiz. Tatsächlich wurden Flüchtlinge immer häufiger in marode Schiffe gesetzt, weil die Schlepper auf die Rettung spekulierten. Seit November gibt es den deutlich kleineren Einsatz “Triton” von Frontex. Organisationen kritisieren, die EU unternehme nicht genug, um Flüchtlinge zu retten.



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