Die Staatsanwaltschaft Korneuburg prüft den Fall Walderdorff. - © apa/Symbolbild Der Fall spitzt sich zu: Society-Gräfin Eva Walderdorff soll im August Ladendiebstahl in einem Duty Free Shop in Wien-Schwechat begangen zu haben. Sie soll Kosmetikartikeln im Wert von rund 1000 Euro mitgehen haben lassen, angeblich dachte sie, es handle sich dabei nur um Proben. Der Akt liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg, es gilt die Unschuldvermutung.
“Wir müssen zunächst prüfen, ob tatsächlich ein Strafverfahren eingeleitet werden muss,” meint Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage von Vienna Online. Zu einer kompletten Einstellung könne es definitiv nicht kommen, da sich die Vorwürfe gegen Walderdorff bereits erhärtet hätten.
Eine Möglichkeit wäre, eine juristische Diversion zu erzielen: Dabei würde es zu einer Einigung zwischen der Gräfin und der Staatsanwaltschaft kommen, beispielsweise duch das Bezahlen einer Geldbuße. Es könnte allerdings auch zu einem Strafantrag kommen – in dem Fall würde Eva Walderdorff eine Verhandlung vor dem Schwechater Gericht blühen.
“Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht sagen, welche der beiden Optionen tatsächlich in Kraft treten wird. In einer Woche wissen wir mehr,” so Köhl.
(Red.)