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Explosion auf brennendem Tanker – Helfer zogen sich zurück

Brennender Öltanker im chinesischen Meer Brennender Öltanker im chinesischen Meer - © APA (AFP)
Eine Explosion auf einem seit vier Tagen brennenden Öltanker im Ostchinesischen Meer hat die Bergungsmannschaften zum Rückzug gezwungen. Die Helfer mit ihren Schiffen müssten zur eigenen Sicherheit einen ausreichenden Abstand einhalten, teilte Chinas Transportministerium mit. Die Explosion habe sich ereignet, nachdem Helfer versucht hätten, den Brand mit Schaum zu löschen.

Dem südkoreanischen Fischerei-Ministerium könnte das Feuer bis zu einem Monat dauern. Sorge bereite vor allem der Treibstoff an Bord, der das Wasser verseuchen könne, falls das Schiff sinke.

Dutzende Rettungsboote durchkämmten auch am Mittwoch das Unglücksgebiet auf der Suche nach den noch vermissten 31 Besatzungsmitgliedern. Dabei wurden sie erneut durch einen Sturm und giftige Rauchgase behindert. Zwei Tage zuvor war die Leiche eines Seemanns geborgen worden.

Die “Sanchi” der iranischen Reederei National Iranian Tanker war am Samstagabend mit einem chinesischen Getreidefrachter kollidiert und in Flammen aufgegangen. Seitdem verliert es Ladung. Der Tanker hat rund eine Million Barrel (je 159 Liter) Ölkondensat geladen, ein flüssiges und leicht flüchtiges Erdölprodukt. Der Marktwert der Ladung beträgt rund 60 Millionen Dollar. Bei Berührung mit Wasser verdunstet es sehr schnell, das entstehende Gas ist hochexplosiv und giftig. Das Unglück ereignete sich 300 Kilometer vor der chinesischen Küste.

Das Ausmaß der Ölverschmutzung war noch nicht absehbar. Die chinesische Regierung teilte am Dienstagabend mit, es sei kein größeres Ölleck gefunden worden. Zudem verbrenne oder verdunste das Kondensat so schnell, dass nur wenige Rückstände blieben. Damit verringere sich die Gefahr einer Ölpest wie etwa bei ausgelaufenem Rohöl.

(APA/ag.)

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