3. August 2012 03:21; Akt.: 3.08.2012 10:42

Facebook-Aktie fiel erstmals unter 20-Dollar-Marke

Die Facebook-Aktie stand am Donnerstag weiter unter Druck und fiel im Handel an der Wall Street erstmals unter die Marke von 20 Dollar (16,2 Euro). Damit hat das weltgrößte soziale Netzwerk seit seinem viel beachteten Börsendebüt fast 50 Milliarden Dollar an Wert verloren – mehr als Hewlett-Packard oder Starbucks überhaupt wert sind. Viel besser läuft es beim Facebook-Konkurrent LinkedIn.

alt Korrekturen melden

Facebook hatte am 18. Mai mit 38 Dollar je Anteilsschein debütiert. Seither haben Sorgen über die Wachstumsaussichten, die zu hohe Anfangsbewertung und den Abgang von bekannten Gesichtern den Kurs auf Talfahrt geschickt.

Am 16. August endet die Sperrfrist für Insider-Verkäufe – dann können erstmals Mitarbeiter und Investoren aus den Kindertagen von Facebook mit dem Verkauf von Aktien beginnen. Analysten wie Anthony Victor von Topeka Capital Markets rechnen nicht mit einem groß angelegten Ausstieg, sehen allerdings auf kurze Sicht auch nur wenig Aufwärtspotenzial für das Facebook-Papier. Fest steht: Als die Sperrfrist bei Groupon oder Zynga gefallen war, gaben die Aktien neun beziehungsweise acht Prozent nach.

LinkedIn verdoppelt Umsatz

Viel besser läuft es beim Facebook-Konkurrent LinkedIn. Das Karrierenetzwerk verdoppelte im zweiten Quartal 2012 den Umsatz nahezu auf 228 Millionen Dollar (187 Mio Euro). Der Gewinn fiel allerdings um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,8 Millionen Dollar, wie LinkedIn am Donnerstag mitteilte. Das lag unter anderem an Aktien, die Mitarbeiter bekommen hatten. Diesen kleinen Schönheitsfehler verziehen die Anleger dem Unternehmen jedoch. Nachbörslich schoss die Aktie um 5 Prozent auf 98 Dollar hoch. Beim Börsengang vor einem guten Jahr hatte LinkedIn die Papiere zu 45 Dollar das Stück ausgegeben.

LinkedIn hat 175 Millionen Nutzer weltweit, die hier ihre beruflichen Kontakte pflegen. Bei Facebook sind es 955 Millionen Nutzer, die Kontakt zu ihren Freunden und Bekannten halten. Während Facebook sein Geld vor allem mit Werbeanzeigen und Onlinespielen verdient, ist LinkedIn breiter aufgestellt mit Stellananzeigen, Werbung und Premiummitgliedschaften.

 



Kommentare 0

Neuen Kommentar schreiben

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Herbstkollektion von Popp & Kretschmer präsentiert

Forever 21: Die aktuellen Shorts-Trends

Angelika Ahrens hat es nicht ins Finale von Dancing Stars geschafft

Richard Lugner wurde vor Opernball um 150.000 Euro betrogen

66. Filmfestspiele in Cannes haben begonnen


Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung