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Familiendrama: Doppelmord und versuchter Mord in Deutsch Wagram

In Deutsch Wagram kam es zu einem Doppelmord und versuchtem Mord In Deutsch Wagram kam es zu einem Doppelmord und versuchtem Mord - © APA (Sujet)
Ein 36-Jähriger soll am Samstagabend in Deutsch Wagram seine Stiefmutter und seinen Vater mit einem Küchenmesser getötet haben.

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Danach hat er auch mehrmals auf seine 38 Jahre alte Frau eingestochen, sie wurde bei dem Angriff schwer verletzt und musste notoperiert werden, ihr Zustand ist einigermaßen stabil. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Doppelmord in Deutsch Wagram

Der vorbestrafte Mann war mit seiner Frau sowie seinem 11-jährigen Sohn im Einfamilienhaus seiner Eltern zu Besuch gewesen. Die Tat ereignete sich gegen 22.15 Uhr. Der mutmaßliche Täter soll zuerst seine Stiefmutter und danach den Vater mit mehreren Stichen getötet haben. Anschließend soll er seiner Gattin mehrere Stiche gegen den Bauch und den Oberkörper versetzt haben. Der 11-Jährige dürfte die Tat zum Teil mitangesehen haben, hieß es von NÖ Polizeisprecher Markus Haindl. Die Frau wurde schwer verletzt ins Allgemeine Krankenhaus Wien eingeliefert.

11-jähriger Sohn festgehalten und bedroht

Beim Eintreffen der Beamten kletterte der Mann aus dem Fenster ins Freie. Er hatte laut Polizei noch das Messer in der Hand. Er soll seinen Sohn festgehalten und gedroht haben auf ihn einzustechen. Der 11-Jährige konnte sich jedoch aus der Umklammerung des 36-Jährigen befreien und flüchten. Als ein Polizist einen Schreckschuss abfeuerte, ließ der Tatverdächtige aus dem Bezirk Gänserndorf das Messer fallen und konnte festgenommen werden. “Der 11-Jährige wurde nicht verletzt”, meinte Haindl. Dieser habe gemeinsam mit dem 14-jährigen Sohn der Stiefmutter die Beamten verständigt. Die beiden Kinder hätten sich zum Tatzeitpunkt in einem anderen Raum aufgehalten, berichtete Haindl. Der 14-jährige lebte mit der 52-Jährigen und dem 55-Jährigen gemeinsam im Haus.

Motiv derzeit noch unklar

Das Motiv des verdächtigen Milan A. blieb vorerst unklar. Die Einvernahme war laut Polizeisprecher “nicht zielführend”. Dass es schon früher zu Auseinandersetzungen in der Familie gekommen war, sei nicht bekannt. Eine psychische Erkrankung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden. Derzeit seien weitere Erhebungen in Gange.

(APA/Red.)



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