An den 14 PH habe es aufgrund eines technischen Problems Verzögerungen bei Auszahlungen gegeben. - © Bilderbox/Symbolbild
Die Aufregung des Personalvertreters der PH Salzburg, Johann Brandstätter, darüber, dass Lehrbeauftragte seit Oktober auf ihr Geld warten, kann Weissengruber nicht nachvollziehen. “Lehrbeauftragte werden immer am Ende ihres Lehrauftrags bezahlt, das ist so üblich”, so Weissengruber. Auch der Salzburger PH-Rektor Josef Sampl fühlt sich missverstanden. Die Abrechnung des Dezember-Bezugs in Höhe von 20.000 Euro sei zwar tatsächlich nicht im Jänner überwiesen worden, “wir haben die Lehrbeauftragten aber verständigt und nach Auskunft der Sachbearbeiterin wird das im Februar nachgeholt”. Ein finanzielles Problem gebe es nicht.
“Lehraufträge werden grundsätzlich an den einzelnen Hochschulen oft erst am Ende des Semesters abgerechnet”, so Sampl zur APA, “wir sind kundenfreundlich und rechnen das sogar öfter ab.” Bei jenen Lehrbeauftragten, die das Geld dringend brauchen, springe die PH vorzeitig ein – aufgrund der Verzögerung im Jänner habe es nur einen einzigen solchen Fall gegeben, wo mit einem Vorschuss ausgeholfen wurde.
Auch Dagmar Hackl, Rektorin an der größten PH Österreichs, der PH Wien, spricht gegenüber der APA von einem “technischen Versehen”, wonach die Eingabe der Honorarzahlungen im Jänner zu spät erfolgt ist. “Das ist bei der Verrechnung, nicht an der PH direkt passiert”, so Hackl. Im Jänner eingereichte Honorare für Lehrbeauftragte und Mehrdienstleistungen der PH-Lehrenden können nun statt am 1. Februar erst am 1. März ausbezahlt werden. Das sei aber “ruhig abgelaufen”, es gäbe keine weiteren Probleme. Ivo Brunner, Vorsitzender der PH-Rektorenkonferenz, sind erst gar keine Fälle bekannt. “Bei uns an der PH Vorarlberg gibt es 700 Lehrbeauftragte und derzeit keinen aktuellen Fall, wonach eine Bezahlung ausgeblieben ist”, so Brunner. (APA)