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Frühstück attackiert Bösch: “Europa als Festung fordern und Le Pen die Füße küssen”

Klubobmann Frühstück wählt klare Worte um auf die Kritik von FP-Bösch zu antworten. Klubobmann Frühstück wählt klare Worte um auf die Kritik von FP-Bösch zu antworten. - © VOL.AT
Schwarzach – Der Klubobmann der Vorarlberger ÖVP, Roland Frühstück, nimmt nach den letzten Attacken von FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch kein Blatt vor den Mund: “Unter der Gürtellinie” und “voller Widersprüche” konstatiert Frühstück.

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So sicher wie das Amen im Gebet kommt aus Sicht von VP-Klubobmann Roland Frühstück der wöchentliche mediale “Beinpinkler” gegen Landeshauptmann Wallner von FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch: “Immerhin, das Niveau ist konstant – immer unter der Gürtellinie – und der Inhalt ist nebensächlich, weil stets voller Widersprüche!”

Bösch fordert Festung, FPÖ und Le Pen wollen diese sprengen

Wenn Bösch eine “Festung-Europa” fordere, so habe das fast schon komödiantischen Charakter, betont Frühstück: “Ich kann nicht bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich Tag und Nacht für einen Sieg von Frau Le Pen beten und auf der anderen Seite ein starkes Europa, das seine Außengrenzen gemeinsam schützen soll, fordern.” Die FPÖ mache sich mit dieser Haltung zum Komplizen all jener, die zwar vollmundig von einer Reform der EU sprechen, sie in Wirklichkeit aber lieber heute als morgen abschaffen würden, oder wie es Frau Le Pen formuliere, in die Luft sprengen wollen.

Den Menschen reinen Wein einschenken

Frühstück fordert den FP-Landesobmann auf, in Sachen Europa endlich Farbe zu bekennen und die populistischen Rundumschläge einzustellen. Reinhard Bösch solle den Menschen reinen Wein einschenken, was eine Rückkehr zu nationalen Egoismen und Kleinstaaterei bedeute: “Das Ende des Euro bedeutet für die Vorarlberger Exportwirtschaft mehr Bürokratie und Unsicherheit durch Währungsschwankungen. Die Folge: weniger Umsatz mit unseren Nachbarn. Das Ergebnis dieser Entwicklung wäre weniger Wohlstand für alle Vorarlberger! Das Ende der Personenfreizügigkeit – wie von der FPÖ gefordert – beutete ganz Konkret den Zusammenbruch der Pflege hilfsbedürftiger Menschen in unserem Land. Das sind die Szenarien, die Herr Bösch mit seinem populistischen EU-Bashing provoziert. Das soll er den Menschen allerdings auch sagen, wenn er gegen die ‘selbstgefällige EU-Bürokratie’ wettert”.

(Red.)



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