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Fiaker-Aktion am Wiener Michaelerplatz: Ende der Pferdekutschen gefordert

Der VGT machte mit der Aktion auf das Leiden der Fiakerpferde in der Stadt aufmerksam Der VGT machte mit der Aktion auf das Leiden der Fiakerpferde in der Stadt aufmerksam - © VGT
Mit einer Aufsehen erregenden Aktion am Wiener Michaelerplatz forderte der VGT am Dienstag das Ende der Pferdekutschen in der Stadt. Mit dabei: Eine Kutsche mit den drei japanischen Affen als Passagiere, die nichts sehen, nichts hören und nichts reden, um das Leid der Pferde auszublenden.

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Pferdekutschen sind eine nostalgische Erinnerung an die Kaiserzeit im alten Wien. Daher kommt vermutlich auch das Interesse der TouristInnen an dieser Einrichtung. Doch waren vor 200 Jahren die Straßen Wiens noch ohne Autoverkehr und dichtes Menschengedränge, so ist das heute ganz anders.

Hitzefrei für Fiaker-Pferde: Erst ab 35 Grad

Pferde sind scheue Steppentiere, die mit diesem Stress nicht zurande kommen. Progressive, tierfreundliche Menschen fordern daher schon lange, die Fiaker aus dem Stadtgebiet zu verbannen. In Rom hat man sich kürzlich zu einem Verbot der dortigen Pferdekutschen durchgerungen. Und in New York steht ein Verbot vor der Tür, bis dahin aber gilt hitzefrei ab 32 Grad Celsius.

In Wien dagegen ist von einem Fiakerverbot vorerst noch keine Rede und hitzefrei sollen die Tiere erst ab 35 Grad haben. Diese Temperatur wurde zwar seit Einführung dieses Grenzwertes bereits 2 Mal erreicht, doch dennoch fuhren die Fiaker weiter. Die Ausrede: das Temperaturmittel über 10 Minuten sei nie über 34,9 Grad hinaus gegangen. Dabei erreicht das Thermometer diese Temperatur sowieso erst um etwa 18 Uhr, hitzefrei würde also für die Pferde sowieso nur die letzten Stunden des Tages betreffen.

VGT-Aktion am Wiener Michaelerplatz

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, hielt der VGT am Dienstag am Wiener Michaelerplatz eine Aktion ab. In einer lebensgroßen Kutsche aus Styropor saßen Passiere, die sich, wie die drei japanischen Affen, Augen, Ohren und Mund zuhalten. Die Pferde der Kutsche tragen Sträflingsgewand.

Der VGT fordert ein Ende der Fiakerfahrten in der Stadt, und bis dahin zumindest eine Reduktion der Temperatur auf 30 Grad Celsius für hitzefrei. Im Betondschungel der Inneren Stadt, wo Häuserwände und Asphalt die Hitze reflektieren, müssen die Tiere angeschirrt und in der prallen Sonne die schweren Gefährte ziehen. Da könnte man wenigstens bei 30 Grad mit den Tieren genügend Mitgefühl haben, und ihnen das nicht mehr zumuten.

In einer Petition fordert der VGT das Aus für Pferdekutschen in der Stadt, und bis dahin zumindest ein hitzefrei ab 30 Grad. Hier geht es zur Petition



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