Akt.:

Flughafen Wien-Schwechat: Mikl-Leitner und Niessl für dritte Piste

Mikl-Leitner und Niessl sind für den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien. Mikl-Leitner und Niessl sind für den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien. - © APA (Sujet)
Die dritte Piste auf dem Flughafen Wien-Schwechat, der öffentliche Verkehr und die Energiewende waren am Freitag in St. Pölten Themen des ersten Arbeitsgesprächs von Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Hans Niessl (SPÖ), den Landeshauptleuten von Niederösterreich und dem Burgenland. Mikl-Leitner und Niessl sprachen sich gegen Zentralisierung und für die dritte Piste am Flughafen Wien aus. Die angekündigten grenznahen Kontrollen wurden begrüßt.

Korrektur melden

Die Amtskollegen verwiesen vor Journalisten auf eine traditionelle “sehr gute Zusammenarbeit” zwischen den zwei Bundesländern. Zudem hätten die beiden – u.a. während Mikl-Leitners Zeit als Innenministerin – in der Vergangenheit bereits gut kooperiert. Auch in Sicherheitsfragen gebe es in vielen wichtigen Punkten Übereinstimmung, sagte Niessl, der wie Mikl-Leitner die von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) angekündigten Schwerpunktkontrollen im grenznahen Bereich begrüßte. Aufgrund der bevorstehenden Migrationsströme und der Anzahl an Menschen, die ins Land kommen, seien derartige Maßnahmen “wichtig und notwendig”, sagte die Landeshauptfrau. Sobotka habe ihre “volle Unterstützung”.

Mikl-Leitner und Niessl gegen Zentralisierungstendenzen

Niederösterreich und das Burgenland kooperieren u.a. “gegen Zentralisierungstendenzen auf Bundesebene”, erklärte Niessl. In den laufenden Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium über den Verkehrsdienstevertrag ab 2020 wollen die beiden eine “ausgeprägte Mitsprache der Bundesländer” erreichen, um die Flexibilität zu erhalten, sagte Mikl-Leitner. Das Ministerium wolle die ÖBB über einen Gesamtvertrag mit Schienenleistungen beauftragen, die Länder hätten damit nur mehr ein Mitspracherecht bei der Planung. Der Föderalismus sei in Österreich zu wenig ausgeprägt, sagte die NÖ Landeshauptfrau. Es gelte die Stärke der Bundesländer – die Nähe zu den Menschen – zu nutzen.

Die Amtskollegen präsentierten außerdem gemeinsame Vorhaben, u.a. ein auf acht Jahre angelegtes Projekt zur Entwicklung einer Energiewende-Modellregion. An Bord seien dabei auch Wien und die Steiermark, Energieversorger sowie mehr als 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, so Mikl-Leitner. Die Koordination hat die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich übernommen. Zum Ausbau des Flughafens Wien hieß es, für die Weiterentwicklung der Ostregion sei eine internationale Verkehrsanbindung nötig. Dafür brauche es auch die dritte Piste.

(APA/Red)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Tausende demonstrierten in Boston gegen Rassismus
Eine Woche nach der Gewalt bei einer Demo Rechtsextremer und Gegenkundgebungen in Charlottesville haben Zehntausende [...] mehr »
Trauerfeier nach Barcelona-Terror
In der Basilika Sagrada Familia in Barcelona hat am Sonntag die Trauerfeier für die Opfer der Terroranschläge in [...] mehr »
ÖVP schießt sich auf weiteren SPÖ-Mitarbeiter ein
Nach dem gefeuerten Wahlkampf-Berater Tal Silberstein schießen sich ÖVP und FPÖ auf den nächsten SPÖ-Mitarbeiter [...] mehr »
Venezuela: Parlament rief Widerstand gegen Regierung aus
In Venezuela spitzt sich der Konflikt zwischen dem von der Opposition beherrschten Parlament und der neuen [...] mehr »
Forum Alpbach startete mit “Tiroltag” in 73. Auflage
Mit dem traditionellen "Tiroltag" ist am Sonntagvormittag der offizielle Startschuss für die 73. Auflage des [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Wer hat Lust auf ein Date mit Jennifer Lawrence?

Neymar holt sich MMA-Fighter als neuen Bodyguard

Taylor Swift spendete nach Sieg vor Gericht für guten Zweck

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung