Akt.:

Frankreich hält an Medikamententests fest

Gesundheitsministerin Touraine hält an Tests fest Gesundheitsministerin Touraine hält an Tests fest
Nach dem fehlgeschlagenen Medikamententest in Frankreich mit einem Toten und mehreren Erkrankten sieht die Regierung keinen Anlass für einen generellen Stopp solcher Studien. Gesundheitsministerin Marisol Touraine sagte am Montag, bei dem Drama während der klinischen Studie handle es sich um ein “massives und nie da gewesenes Problem”, das umfassend geklärt werden müsse.

Korrektur melden


“Nichts rechtfertigt jedoch, derartige Studien jetzt komplett abzubrechen”, fügte sie hinzu. In den vergangenen Tagen waren in Rennes insgesamt sechs Menschen nach einem Medikamententest ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein Mann, der zunächst für hirntot erklärt wurde, starb am Sonntag, vier der fünf anderen Patienten wiesen neurologische Probleme auf. Ein weiterer Proband zeigte zwar keine Symptome, gehörte aber zur selben Testgruppe und wurde unter Beobachtung gestellt.

Das Krankenhaus in Rennes erklärte am Montag, der Zustand der Probanden habe sich verbessert. Ein Patient bleibe weiter auf der neurologischen Station der Klinik, drei weitere könnten in der Nähe ihrer Heimat weiter betreut werden. Der fünfte Patient habe “keine Beschwerden” und werde bald ganz entlassen, erklärte das Krankenhaus.

Gesundheitsministerin Touraine sagte, sie sei erst am vergangenen Donnerstag über den Vorfall informiert worden, obwohl der erste Proband schon am Sonntag zuvor ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Eine raschere Benachrichtigung durch das zuständige Labor wäre wünschenswert gewesen.

Das Forschungszentrum Biotrial verteidigte sich, für die Benachrichtigung wäre das portugiesische Pharmaunternehmen Bial zuständig gewesen, in dessen Auftrag der Test ausgeführt wurde. Außerdem hätten die Ärzte bei dem ersten Patienten zunächst einen Schlaganfall befürchtet und dessen Beschwerden nicht unmittelbar mit dem Medikamententest in Verbindung gebracht. Wie schlecht es um ihn stand, sei erst später bekannt geworden, erklärte Biotrial.

Insgesamt hatten 90 Probanden das Medikament, ein Mittel gegen Schmerzen und Angstzustände, in verschiedenen Dosierungen eingenommen. Dutzende weitere Testpersonen erhielten ein Placebo. Der Test wurde nach dem Vorfall gestoppt. Drei verschiedene Untersuchungen sollen nun klären, wie es zu dem Drama kommen konnte. Mit Ergebnissen rechnet die französische Regierung nicht Ende des Monats.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Pitt sagt nach Trennung von Jolie Besuch von Filmpremiere ab
Hollywoodstar Brad Pitt hat einen lange geplanten Auftritt auf dem roten Teppich abgesagt, weil er sich nach eigenen [...] mehr »
Jugendlicher tötete Vater und schoss an US-Schule um sich
Ein Jugendlicher hat in den USA seinen Vater getötet und dann in einer Volksschule um sich geschossen. Dabei wurden in [...] mehr »
Fahrgast rastet aus und droht – Zug in Leipzig geräumt
In Leipzig ist ein Intercity der Deutschen Bahn nach Drohungen eines Fahrgastes gestoppt und komplett geräumt worden. [...] mehr »
Erneut Afroamerikaner in den USA von der Polizei erschossen
Erneut ist in den USA ein Afroamerikaner von der Polizei erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich laut den [...] mehr »
Syrische Armee besetzte SOS-Kinderdorf Damaskus
Das SOS Kinderdorf in Damaskus wird derzeit von der syrischen Armee kontrolliert. Dies teilte SOS Kinderdorf [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Baumgartner rast mit 300 km/h über die Autobahn

“Sex sells”: Katy Perry geht wählen – wie Gott sie schuf

Hardy Krüger junior: Bin nach Tod meines Sohnes spiritueller geworden

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung