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“Gaudi” im ÖTV-Team Basis für erfolgreichen Schweden-Trip

Vom Aktiven zum Betreuer Vom Aktiven zum Betreuer
Stefan Koubek hat mit Jürgen Melzer und Alexander Peya während seiner aktiven Zeit noch selbst Davis Cup gespielt. Jetzt ist der 38-Jährige in seiner Funktion als Tennis-Davis-Cup-Kapitän quasi ihr Chef. Ein Problem haben die Spieler mit dieser Situation nicht, ganz im Gegenteil. Koubek will für gute Stimmung im ÖTV-Team sorgen und damit den Grundstein für einen Erfolg gegen Schweden legen.

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“Ich versuche es den Spielern so recht wie möglich zu machen, will dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen”, sagte Koubek wenige Tage vor dem Start des Erstrunden-Aufeinandertreffens der Europa-Afrika-Zone I in Örebro mit Außenseiter Schweden (Freitag bis Sonntag). So wird es etwa auch Pokerabende geben. “Wir werden unsere Gaudi haben. Da wird sich nicht viel ändern zu den Zeiten, wo ich noch selbst gespielt habe”, versicherte Koubek.

Das gute Verhältnis zu den Aktiven sei kein Problem für die gemeinsame Zusammenarbeit. “Ich glaube, dass wir gegenseitig den nötigen Respekt haben, um normal miteinander reden zu können. Wir brauchen uns gegenseitig nicht viel vorspielen, weil wir uns ziemlich gut kennen”, sagte Koubek. Für Kritik an seiner Person ist er durchaus offen. “Ich hoffe, dass alles gerade aus ist, dass auch wenn ich einmal einen Blödsinn mache, man mir es ins Gesicht sagt”, betonte der Davis-Cup-Kapitän. Auf der anderen Seite sollen natürlich auch die Spieler offen für Kritik sein.

Der diesmal nur als Nummer zwei antretende Jürgen Melzer sieht diesbezüglich kein Problem. “Ich glaube, dass wir uns in den Jahren so gut kennengelernt haben, dass wir uns nicht großartig was vormachen müssen, wenn etwas vorfällt oder am Platz passiert, man es gerade ansprechen kann”, meinte der 33-Jährige. Für ihn ist Koubek ohnehin noch immer ein Spieler. “Dann ist es oft auch einfacher miteinander zu sprechen, sich auszutauschen”, ergänzte der Niederösterreicher.

Es gebe daher eigentlich nur Vorteile durch das Koubek-Engagement. “Vor allem in meiner Position brauche ich jetzt nicht mehr eine großartige Autoritätsperson. Da hätten wir wahrscheinlich ein Problem, weil wir so lange miteinander gespielt haben, aber das ist in meinem Fall glaube ich nicht notwendig”, sagte der ältere Melzer-Bruder.

Der durch die Absage von Dominic Thiem zur Nummer eins aufgestiegene Andreas Haider-Maurer, der am Montag einen Tag später als der Rest des Teams anreiste, kennt Koubek ebenfalls schon lange und noch aus dessen aktiver Zeit gut. “Wir haben uns immer gut verstanden. Ich denke, er ist definitiv der Richtige. Er ist noch nicht weit weg von dem Ganzen, kann sich sehr gut in einen Profi hineinversetzen und weiß sehr genau, was wir Spieler im Davis Cup brauchen. Und er ist einer, mit dem man viel Spaß haben kann”, analysierte der Weltranglisten-57.



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