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Ghana nahm zwei Guantanamo-Häftlinge auf

Zwei Häftlinge aus dem Lager Guantanamo kommen nach Ghana Zwei Häftlinge aus dem Lager Guantanamo kommen nach Ghana
Die USA entlassen zwei weitere Gefangene aus dem umstrittenen Lager Guantanamo. Die beiden aus dem Jemen stammenden Männer würden an die Regierung von Ghana übergeben, teilte das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch in Washington mit. Sie waren zuvor einer umfassenden Prüfung unterzogen worden und werden seit Jahren nicht mehr als Sicherheitsrisiko eingestuft.

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Ghana ist das 24. Land, das Guantanamo-Häftlinge aufnimmt, das erste in Subsahara-Afrika. Der westafrikanische Goldproduzent nimmt die Männer “für einen Zeitraum von zwei Jahren” auf, wie Außenministerin Hannah Tetteh in Accra erklärte. Anschließend dürften sie das Land verlassen. Ihre Aktivitäten in Ghana würden regelmäßig überwacht, um die Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten.

“Die Vereinigten Staaten sind der Regierung von Ghana für ihre humanitäre Geste dankbar und für ihren Willen, die US-Pläne zur Schließung des Gefangenlagers in der Bucht von Guantanamo zu unterstützen”, heißt es in einer Mitteilung des Pentagon.

Nach Medienberichten wurde der jüngere der beiden 34 und 36 Jahre alten Männer seit fast zehn Jahren als geeignet eingestuft, das Lager zu verlassen, der andere seit über sechs Jahren. Demnach war ihre Freilassung bereits für Jänner 2010 vorgesehen. Bürokratische Hindernisse und der Bürgerkrieg im Jemen verhinderten aber eine Rückführung in ihr Heimatland. Gegen beide gab es nie eine Anklage.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International begrüßte den Schritt. “Der heutige Transfer und die 15 weiteren, die wir in diesem Monat erwarten, sind ein Zeichen, dass Präsident Obama sein Versprechen wahr machen will, Guantanamo zu schließen, bevor er aus dem Amt scheidet.”

In Guantanamo auf Kuba sitzen damit noch 105 Gefangene. 46 von ihnen gelten als nicht mehr sicherheitsrelevant. Noch Ende dieser Woche könnte ein weiterer Transfer anstehen, 14 weitere bis Ende Jänner. US-Präsident Barack Obama, der die Schließung des Lagers zu einem Anliegen seiner Amtszeit gemacht hatte, hatte angekündigt, die Zahl der Insassen Anfang 2016 auf unter 100 zu reduzieren.

Das Lager war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf dem US-Militärstützpunkt auf Kuba eingerichtet worden, um Terrorverdächtige ohne Kriegsgefangenen-Status festzuhalten.



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