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Glawischnig-Rücktritt: Chronologie der jüngsten Turbulenzen der Grünen

Eva Glawischnig ist zurückgetreten - zuletzt gab es u.a. eine längere Kontroverse mit der Obfrau der Jungen Grünen, Flora Petrik (l.) Eva Glawischnig ist zurückgetreten - zuletzt gab es u.a. eine längere Kontroverse mit der Obfrau der Jungen Grünen, Flora Petrik (l.) - © APA
Parteiinterne Kritik machte der Grünen Bundessprecherin Eva Glawischnig zuletzt zu schaffen – bis sie am Donnerstag ihren Rücktritt erklärte. Hier ein Bllick zurück auf die Ereignisse, die dem Schritt der Grünen-Chefin vorangingen.

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Die Grünen haben mit dem Einzug ihres ehemaligen Bundessprechers, Alexander Van der Bellen, in die Präsidentschaftskanzlei den bisher größten Erfolg in ihrer Geschichte gefeiert. Dennoch waren die Monate nach der Wahl für Parteichefin Eva Glawischnig nicht gerade ruhig.

Jüngste Turbulenzen der Grünen: Eine Chronologie

5. Dezember 2016: Die Grünen verlieren ihren Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner. Nachfolger wird Robert Luschnik.

13. Dezember: Der Grüne Abgeordnete Peter Pilz stellt den Kurs von Glawischnig infrage. Er fordert eine kantigere Politik der Grünen. Glawischnig lehnt eine Diskussion über Linkspopulismus ab.

22. März 2017: Die Obfrau der Jungen Grünen, Flora Petrik, fordert den Rücktritt von Glawischnig. Sie wirft der Grünen-Chefin Sabotage der Kandidatur der Grünen Studierenden vor, die gegen die Grünen und Alternativen Studierenden (GRAS) bei den ÖH-Wahlen antreten wollen.

25. März: Die Partei droht den Jungen Grünen bei einer Gegenkandidatur mit dem Rauswurf.

29. März: Die Grünen Studierenden kündigen an, bei der ÖH-Wahl in Graz und Linz gegen die GRAS anzutreten, verzichten aber auf eine bundesweite Kandidatur.

30. März 2017: Die Bundespartei macht ihre Drohung ernst und trennt sich von ihrer Jugendorganisation. Luschnik: “Die Grundvoraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit der Jungen Grünen mit der Partei wird nicht erfüllt.”

1. April: Glawischnig erleidet einen schweren allergischen Schock und muss für gut eine Woche alle politischen Termine absagen.

2. April: Die Grünen Landesparteien kritisieren nach dem Rauschmiss der Parteijugend die Führung in Wien. Mehrere Landesparteien kündigen an, die Jungen Grünen im ihrem Bundesland weiter zu unterstützen. Ablösegerüchte Glawischnigs werden laut.

7. April: Glawischnig stellt sich gegen die Ablösegerüchte: “Ich denke nicht an Rücktritt.”

10. April: Der Vorstand der Jungen Grünen zieht sich zurück. Flora Petrik kündigt in der Folge eine neue parteiunabhängige Jugendplattform an.

21. April: Die Wiener Grünen lehnen in einer Urabstimmung – gegen die Wünsche der Parteiführung – das Wiener Hochhaus-Projekt am Heumarkt mehrheitlich ab. Die Wiener Parteispitze um Maria Vassilakou gerät in Bedrängnis.

25. April: Eine Krisensitzung der Wiener Grünen endet ergebnislos. Vassilakou überlässt daraufhin die Entscheidung über das Heumarkt-Bauprojekt den grünen Gemeinderäten. Der Konflikt zwischen Parteibasis und Spitze geht weiter.

10. Mai: Die neue Flächenwidmung für das Heumarkt-Hochhaus wird im Ausschuss des Gemeinderats abgesegnet. Der Beschluss im Plenum des Gemeinderats steht für den 1. Juni an.

18. Mai: Glawischnig legt alle politischen Funktionen zurück und macht dafür gesundheitliche Grüne geltend.

(apa/red)



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