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Grazer Musikverein bringt Schostakowitsch und Beethoven

Der Grazer Musikverein setzt seine Reihe “Konzert für Menschenrechte” mit Werken von Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven fort (6. und 7. März). Das Grazer Philharmonische Orchester spielt unter der Stabführung von Dirk Kaftan die Leningrader Symphonie, ein Werk, das zum Symbol für Freiheit und Menschlichkeit wurde. Das Trio Maisky eröffnet den Abend mit Beethovens Tripelkonzert.

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Schostakowitsch arbeitete 1941 während der Belagerung Leningrads durch die Nazis an seiner 7. Symphonie. “Ich widme meine Siebente Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt”, schrieb der Komponist anlässlich der Uraufführung 1942. Das Werk gilt heute als Manifest für Freiheit, Menschlichkeit und Selbstbestimmung, wobei Schostakowitsch hier Weltpolitik mit der allgemeinen und individuellen Sehnsucht des Menschen nach Frieden vereint.

“Die Leningrader Symphonie gilt als Symphonie für Menschenrechte und für eine bessere Welt. Nicht der moralische Holzhammer, sondern der Glaube an den Menschen spricht aus diesem Stück”, formulierte es Dirk Kaftan, der das Grazer Philharmonische Orchester leiten wird. Kaftan, der derzeit noch Musikchef an der Grazer Oper ist, wird ab der kommenden Saison in Bonn als Generalmusikdirektor tätig sein.

Den Auftakt des Abends gestaltet das Trio Maisky. Star-Cellist Mischa Maisky und seine Kinder Sascha (Violine) und Lily (Klavier) spielen Beethovens Tripelkonzert in C-Dur. Das Werk entstand zur selben Zeit wie die Dritte Symphonie, in der Beethoven sich mit der Französischen Revolution und Napoleon auseinandersetzte. Das Trio Maisky gestaltet in weiterer Folge auch einen eigenen Abend: Am 8. März sind die Musiker bei einem Kammerkonzert des Musikvereins zu hören. Sie spielen Pjotr I. Tschaikowskys romantisches Klaviertrio in a-Moll, außerdem Musik von Rachmaninow und Schostakowitsch.

(APA)



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